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Weihnachtliche Stimmung – mehr oder weniger

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Weihnachtsgeschäft in den Innenstädten wird von der Atmosphäre beeinflusst / Eine Vorab-Bilanz

shz.de von
erstellt am 20.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Weihnachten ist für Geschäftsleute in den Innenstädten die wichtigste Zeit des Jahres. Jetzt sind die letzten Tage vor dem Fest gekommen, der Umsatz läuft auf Hochtouren.

Am ersten Adventswochenende hatten wir uns umgeschaut und gefragt, wie zufrieden die Kaufleute mit dem Auftakt sind. Viel hängt ab von der weihnachtlichen Atmosphäre, die kauffreudige Menschen in die Stadt führt. In Ahrensburg und Bad Oldesloe wurde im Vorweg lange über die Ausgestaltung der Innenstadt diskutiert. Im Mittelpunkt stand das Thema Weihnachtsbeleuchtung. Wenige Tage vor dem Weihnachtstfest ist nun Zeit für eine kleine Bilanz.

In Ahrensburg haben es viele Bürger möglich gemacht, dass gesponsorte, personalisierte Dekosterne für Lichterglanz in den Abendstunden sorgen. Ohne diese, wäre es sicherlich um einiges trister geworden. Viele Geschäfte haben für weihnachtliche Schaufenster und Aktionen gesorgt. Im Mittelpunkt der Innenstadt lockt ein kleiner Weihnachtsmarkt in den Wochen und Tagen vor Heiligabend. Kinderkarussell, Bratwurst, Süßigkeiten und Punsch laden die Passanten zum kurzen Verweilen ein. Auch die leuchtende Krone über dem Rondeel wurde dieses Jahr wieder angebracht.

Tannenbaumverkauf des Roundtable, eine Christmasparty in der Manhagener Allee oder kurzzeitig die Eisbahn in der Hagener Allee setzten weitere Akzente in der Schlossstadt. Etwas trist sieht es hingegen rund um das City-Center-Ahrensburg aus. Ausgerechnet an der Passage will keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Hier fehlt es an Deko und kreativen Ideen.

In Bargteheide hatte es vorab keinen Streit um Wehnachtsbeleuchtung gegeben. Einen eigenen Weihnachtsmarkt gibt es in der Innenstadt dagegen nicht. Wie jedes Jahr lockt aber die Markenaktion des Rings Bargteheider Kaufleute (RBK), bei der es zahlreiche Preise zu gewinnen gibt, die Menschen an. Zahlreiche Schaufenster sind weihnachtlich dekoriert, wenn auch nicht ganz so in dem Maße wie in der Schlossstadt. Die Bargteheider haben zudem das Glück, dass mit dem Kleinen Theater wohl der schönste Veranstaltungssaal des Kreises zentral liegt. Hier finden in dieser Woche die beliebten Weihnachtsmärchenaufführungen der Laienspieler des Verschönerungsvereins („Räuber Hotzenplotz“) und der Theatergruppen des Kleinen Theaters („Der neunmalkluge gestiefelte Kater“, „In der Backstube des Weihnachtsmanns“) statt. Damit ist das auch ansonsten kulturell oftmals vorbildliche Bargteheide so etwas wie die Weihnachtsmärchen-Huptstadt Stormarns.

In Bad Oldesloe gab es im Vorwege – wie in Ahrensburg – große Diskussionen rund um das Thema Weihnachtsbeleuchtung. Dank des Engagements der Gemeinschaft Oldesloer Kaufleute (GOK) konnte zu guteer Letzt die Beleuchtung auch dieses Jahr wieder angebracht werden. Aber: Zum offiziellen Einschalten des Weihnachtslichts kamen nur wenige auf dem Marktplatz. Das Weihnachtsmannwecken und das Nikolaus-Shopping fielen wegen Sturm „Xaver“ buchstäblich ins Wasser. Der Adventsmarkt in der innenstadtnahen Stormarnhalle war ein zwar ein Erfolg, er ist für viele Oldesloer aber kein Ersatz für den fehlenden Weihnachtsmarkt in der Innenstadt.

Nachdem „Bürger für Bürger“ den Kulinarischen Weihnachtsmarkt auf Grund mangelnder Interessen der örtlichen Gastronomen in diesem Jahr absagte, hatte sich die GOK kurzfristig entschlossen von Freitag bis Montag (20. bis 23. Dezember) noch einen kleinen Weihnachtsmarkt am Mühlenrad einzurichten. Dieser könnte ein kleiner Trost für das ansonsten eher gering ausfallende Weinachtsprogramm in der Stadt sein. Außer einer einzigen Punschbude – die am Sonntag geschlossen hat – und einem Wurststand ist nicht viel für die weihnachtliche Stimmung getan. Nur wenige Geschäfte haben auf Weihnachtsdeko umgestellt. Manche Straßenzüge wirken dadurch nicht sonderlich feierlich oder festlich, wie auch manche der engagierteren Geschäftsleute kritisch anmerkten. Kurz vor dem Fest – am 23. Dezember – wird es dann aber in der Kreisstadt doch einmal richtig weihnachtlich mit dem traditionellen Einsingen der Weihnacht am Kirchberg.




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