Großhansdorf : Was wird auf dem Gelände der Rehastätte gebaut?

In dem Hauptgebäude hatten zeitweise Flüchtlinge gewohnt.
In dem Hauptgebäude hatten zeitweise Flüchtlinge gewohnt.

In der Einwohnerversammlung geht es um Bebauungspläne für das 25 Hektar große Areal.

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20. Juni 2017, 06:00 Uhr

Hinter Bäumen und Büschen verborgen liegt das großzügige Gelände der ehemaligen Wohn- und Rehastätte am Eilbergweg. Seit der Auflösung der vom Sozialkontor Hamburg betriebenen Pflegeeinrichtung im Jahr 2014 stand das Hauptgebäude mit seinem denkmalgeschützten Eingangsportal leer. Interimsweise war vor zwei Jahren das Flüchtlingsamt der Waldgemeinde dort eingezogen, und eine Etage des Bettentrakts wurde für die Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet.

In den vergangenen 15 Jahren hatte es von verschiedenen Seiten immer wieder Ideen zur baulichen Überplanung des Geländes gegeben. Sie sahen aber meistens umfangreiche Waldrodungen auf dem 25 Hektar großen Areal vor und fanden keine Mehrheit in den Gremien. Deshalb sah sich die Waldgemeinde selbst in der Pflicht, in das Geschehen einzugreifen und eine mit der Eigentümerin abgestimmte Planung vorzubereiten. Bürgermeister Janhinnerk Voß ist zuversichtlich, dass die im Vergleich zu früheren Entwürfen behutsame Planung positiv aufgenommen wird. Auf einem kleinen Teil des Areals sollten Wohnungen gebaut werden, „überwiegend dort, wo keine Bäume stehen“, hatte Voß beim Neujahrsempfang gesagt. „Aus vielen Gesprächen mit Großhansdorfern weiß ich, dass der Bedarf an Wohnungen absolut da ist, egal ob Eigentum oder zur Miete. Zudem war es immer Ziel, die Siedlungsentwicklung schwerpunktmäßig an den Zentren vorzusehen. Insofern ist es nur konsequent, wenn in unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofs Großhansdorf, der Bushaltestellen und des Einkaufsbereiches Eilbergweg ein Wohnungsbauprojekt in Angriff genommen wird“, so der Bürgermeister. Die ersten Entwürfe für eine Bebauung sollen in der Einwohnerversammlung am Donnerstag, 22. Juni, um 20 Uhr im Waldreitersaal vorgestellt werden.

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