Lütjensee : Was sich die Kinder wünschen

Hier alle Beteiligten mit ihren beiden Modellen (v.l.): Emily, Lea, Marit (Pink Ladys), Luca, David, Max und Bela (Die Wilden Drei plus 1).
Hier alle Beteiligten mit ihren beiden Modellen (v.l.): Emily, Lea, Marit (Pink Ladys), Luca, David, Max und Bela (Die Wilden Drei plus 1).

„Pink Ladys“ und „Die wilden Drei plus 1“ planen ihren neuen Spielplatz „Bei den drei Eichen“ Die Umsetzung soll im nächsten Frühjahr erfolgen.

shz.de von
04. Juli 2015, 17:55 Uhr

Die „Pink Ladys“ wünschen sich eine Viererwippe, einen Fußballplatz und eine Nestschaukel, bei „Die wilden Drei plus 1“ stand ganz oben auf der Wunschliste ein Schwimmbad, ein Spielhaus und ein Holzpferd. Einen heißen Nachmittag lang planten am Sonnabend sieben Kinder aus dem Wohnbereich „Bei den drei Eichen“ ihren neuen Spielplatz unter Anleitung des Kreisjugendrings (KJR).

„Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist in der schleswig-holsteinischen Gemeindeordnung vorgeschrieben“, erklärt Stefan Lehmhaus, der stellvertretende Vorsitzende des Sozial- und Kulturausschusses (SKA), der zur Präsentation gekommen war. Unter Anleitung von Jorinde Rose, Referentin für Kinder- und Jugendarbeit beim KJR, entwarfen die Mädchen und Jungen nach einer Begehung des alten Platzes auf dem Papier und in zwei Modellen ihre Vorstellungen. Sogar an Mülleimer und Lampen wurde gedacht. Anschließend bewerteten sie ihre Ideen mit Punkten, sodass eine Top-Ten-Liste herauskam.

Mit jeweils sechs Punkten kamen das Spielhaus, die Nestschaukel und ein Fußballfeld auf den ersten Platz.
Doch bis die Ideen umgesetzt werden, vergeht mindestens ein Jahr. Zunächst ist jetzt ein professioneller Spielplatzplaner dran, der die Ideen der Kinder unterbringen wird. Die Planung wird dann erneut mit den Kindern beraten, eventuell noch mal geändert und der Entwurf danach dem SKA vorgestellt. Nach der endgültigen Bewilligung wird mit der Bauphase im kommenden Frühjahr gerechnet. Für Kinder eine lange Zeit, in der sie aber mehrfach über den Stand ihres Projekts informiert werden.

Angeregt hatten das gesamte Projekt etwa 15 Familien, die vor 20 Jahren den ersten Spielplatz auf eigene Kosten eingerichtet hatten. „Nach 20 Jahren wird es Zeit, ihn zu erneuern“, meinen Dörte Lübchow und Anja Wenk.






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