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Erfolgsgeschichte Stormarn : WAS glänzt mit einem Rekordjahr

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die kreiseigene Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft hat in diesem Jahr 28 Unternehmen in Stormarn angesiedelt.

von
erstellt am 29.Dez.2015 | 17:04 Uhr

In ihrer letzten Jahresbilanz konnten WAS-Geschäftsführer Norbert Leinius und Aufsichtsratchef und Landrat Klaus Plöger ein Rekordergebnis präsentieren: 28 Unternehmen hat die kreiseigene Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn im vergangenen Jahr angesiedelt. 540 Jobs wurden dadurch geschaffen, mehr als 750 gesichert.

„So ein Ergebnis hatten wir noch nicht“, sagt Leinius, was umso erstaunlicher ist, da die WAS bereits 2014 mit einem Rekord abgeschlossen hatte: 27 Ansiedlungen. „Wir haben noch nie so viele Hamburger Firmen hierher bekommen wie 2015“, so der Geschäftsführer. Und der Druck aus Hamburg ist weiter da, weil die Hansestadt zu wenig Gewerbeflächen hat.

„Größere Logistiker nehmen wir schon gar nicht mehr. Dazu ist Stormarn zu klein“, sagt Leinius. Entsprechende Anfragen werden an die Nachbarkreise weiter geleitet. Ähnliches gilt für Großunternehmen. „Wir haben einige Global Player, aber wir haben immer daran gearbeitet, einen guten Mix an Firmen zu bekommen.“ So gehören von den Betrieben, die erweiterten oder neu kamen, elf in den Bereich Dienstleistung, je sieben sind Handel und Handwerk, drei sind Produktionsbetriebe.

Auch wenn Leinius und Plöger optimistisch sind und die Gutachter von einem Gewerbeflächenbedarf von 125 Hektar bis 2030 ausgehen, so wie 2014 und 2015 kann es nicht weitergehen. In Reinbek ist das letzte Grundstück verkauft, ebenso in Braak, Stapelfeld, Siek oder Reinfeld. Dort gibt es nur noch auf Stubbendorfer Seite einzelne Grundstücke.

Aktuell hat die WAS gut 40 Hektar im Angebot. Der größte Teil davon ist Beimoor-Süd, das die WAS der Stadt Ahrensburg abgekauft hat und nun erschließt und vermarktet. Dafür gibt es ebenso schon Anfragen wie für die 20 Hektar, die noch in Bad Oldesloe Süd-Ost frei sind. Um ansässige Unternehmen zu halten, die sich vergrößern möchten, plädiert Leinius für Verdichtung und eine Arrondierung vorhandener Gebiete. In der Planung sind ein gemeinsames Gewerbegebiet mit Hamburg am Merkurpark in Rahlstedt, eine Erweiterung in Barsbüttel und eine Fläche am Autobahnkreuz Bargteheide. „Wir halten weiter am Autohof fest“, sagen Leinius und Plöger. Weil dafür kein Zielabweichungsverfahren notwendig ist, könnten die Planungen schon 2017 beginnen.

Der erweiterte Merkurring wäre das erste länderübergreifende Gewerbegebiet. Dort will man mit der Hansestadt neue Wege gehen. Parkplätze für Mitarbeiter soll es nur unterirdisch geben, und das dahinter liegende Gebiet zwischen Stapelfeld, Wandsbek und Barsbüttel soll landschaftlich aufgewertet werden.

Zukünftiges Potenzial für neue Gewerbegebiete sehen beiden vor allem im Norden Stormarns. Dazu gehört auch die seit langem verfolgte Idee eines gemeinsamen Gewerbegebiets mit Stockelsdorf und Lübeck in und bei Mönkhagen. „Wir werden es auch für den nächsten Regionaplan anmelden“, sagt Klaus Plöger, der an eine Umsetzung glaubt, sobald und wenn die A  20 bis zur A  7 durchgebaut ist.

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