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Torflaute : Warten auf den ersten Saisontreffer

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Stürmer Rico Pohlmann von Fußball-SH-Ligist SSC Hagen Ahrensburg ist bislang noch ohne Tor in der aktuellen Spielzeit. Nach längerer Verletzungspause ist er aber noch nicht bei hundert Prozent –und bleibt trotz Torflaute vor dem Spiel gegen Husum gelassen.

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2013 | 08:00 Uhr

Für ihn hat die Saison mit einer langen Wartezeit begonnen: Rico Pohlmann musste sich in der aktuellen Spielzeit bislang in Geduld üben. Und deshalb bleibt der Stürmer von Fußball-SH-Ligist SSC Hagen Ahrensburg auch vor dem Kellerduell bei der Husumer SV (heute, 14 Uhr) demonstrativ gelassen. Der 23-Jährige wartet noch auf sein erstes Saisontor in der SH-Liga. „Aber das ist für mich persönlich gar nicht so wichtig. Es hört sich abgenutzt an, aber mir ist es wichtiger, dass die Mannschaft gewinnt. Wenn ich dann kein Tor geschossen habe, ist das auch nicht so schlimm.“ Stürmer werden an Toren gemessen – dieser Fußball-Leitspruch gilt zumindest für Rico Pohlmann nicht.

Viel wichtiger ist für den Ahrensburger, dass er wieder auf dem Platz stehen kann. Ein Bänderriss im Sprunggelenk warf ihn in der Vorbereitung zurück. Nach sechswöchiger Zwangspause durfte er wieder trainieren. Die Wartezeit aber war damit noch nicht vorbei. Erst rund acht Wochen nach seiner Verletzung stand er beim 1:3 in Hartenholm erstmals wieder für 15 Minuten auf dem Platz. Es folgten gegen Holstein Kiel II (0:5) und den TSV Altenholz (0:2) zwei Liga-Spiele in der Stammelf. Ein Kaltstart aufgrund der angespannten Personalsituation. Denn Rico Pohlmann ist noch längst nicht bei hundert Prozent.„Ich bin noch nicht so lange zurück im Training und habe noch ein bisschen Schmerzen“, verrät der 23-Jährige: „Deshalb kann ich noch gar nicht richtig fit sein. Bei einigen Bewegungen bin ich auch noch unterbewusst etwas vorsichtig.“

Doch Pohlmann stellt sich in den Dienst der Mannschaft. „Wenn ich gebraucht werde, bin ich da. Wenn der Trainer mich aufstellt, sage ich nicht nein“, erklärt der Stürmer vor dem wichtigen Duell gegen einen direkten Konkurrenten um den Nichtabstieg – um mehr geht es für die Schlossstädter nicht. Das hat die Talfahrt in der Tabelle nach starkem Saisonstart gezeigt. „Anfangs haben wir gegen schwächere Teams die nötigen Punkte geholt, dann kamen die dicken Brocken. Gegen Husum müssen wir gewinnen, um da unten raus zu kommen“, betont Pohlmann, der den Aufsteiger kaum einzuschätzen vermag. „Gegen die haben wir noch nie gespielt. Aber Husum hat dem VfB Lübeck den bislang einzigen Punktverlust zugefügt“, warnt Pohlmann, der vor allem vom Zusammenspiel mit seinem Bruder Kai und SSC-Regisseur Bojan Stäcker profitiert. „Kai und ich kennen unsere Laufwege auswendig, weil wir schon seit unserem sechsten Lebensjahr zusammen Fußball spielen. Und Bojan spielt einfach gute Pässe.“ Sollte einer davon Rico Pohlmann gegen Husum erreichen, könnte die Wartezeit für den Stürmer ein Ende haben. Und wenn nicht, bleibt er gelassen. Denn Pohlmann weiß: „Mein Tor wird kommen.“

Zeitgleich mit dem SSC wartet für den SV Eichede II beim TSV Altenholz eine schwere Aufgabe.

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