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Stormarner Tageblatt

23. November 2017 | 06:11 Uhr

Warmer Regen für das Bewegungsbad

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Förderverein überreicht 18 000-Euro-Scheck an die LungenClinic Großhansdorf / Zukunft vorerst gesichert: Auslastung stimmt

Es ist gut ein Jahr her, da war die Zukunft des in den 1970er Jahren gebauten Bewegungsbades in der LungenClinic Großhansdorf mehr als fraglich. Die Betriebskosten standen in keinem Verhältnis zu den Einnahmen des nicht öffentlichen Hallenbades. Jetzt hat sich das Blatt gewendet – zumindest gibt es Einnahmen und die Auslastung stimmt.

Möglich gemacht hat das ein Förderverein, der extra für den Erhalt des Bades im Mai vergangenen Jahres gegründet wurde. Die Gemeinden Großhansdorf und Siek sowie Spenden von Förderern und Beiträge der Vereinsmitglieder überbrückten die Anfangszeit, die Auslastung stieg mehr und mehr. „Wir haben inzwischen Tage, an denen nur noch kleine Zeitfenster frei sind“, sagte der Schatzmeister des Fördervereins, Dr. Kurt Redeker, der jetzt einen Scheck in Höhe von 18  000 Euro an den Chef der LungenClinic, Professor Klaus Rabe , überreichte. Die Summe setzt sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuschüssen zusammen.

Hauptkunde des Bewegungsbades ist die Volkshochschule Großhansdorf, die im Rahmen ihres Angebotes verschiedene Kurse anbietet. „Unsere Palette reicht vom Babyschwimmen bis zur Wassergymnastik, ab Herbst kommt noch eine Schwangerengymnastik hinzu“, sagt die Leiterin der Volkshochschule, Elisabeth Fiehn. Rund 1500 Nutzer kommen aus den VHS-Kursen, weitere von der DRK-Familienbildungsstätte. Das sieben mal zwölf Meter große Schwimmbecken (Wassertemperatur etwa 30 Grad) ist allerdings kein öffentliches Bad im herkömmlichen Sinne. Die Benutzung erfolgt zumeist über die verschiedenen Einrichtungen. Allerdings können private Gruppen (maximal 20 Personen) das Bad nutzen – bei einem Preis von 50 Euro pro Stunde ergibt die Nutzung gleich zu mehreren Personen Sinn.

„Ich sehe die Aktivitäten des Fördervereins als eine Art Bürgerwehr im Positiven, sie haben sich eingemischt, um eine kreative Lösung zu erreichen“, betonte Professor Klaus Rabe während der Scheckübergabe. Allerdings dämpfte er die Hoffnungen auf eine ‚unbefristete Zukunft‘ des Bades, „wir müssen die Kosten im Auge behalten.“


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