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Wahl zum Sportler des Jahres: Neues Konzept hat sich bewährt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Ehrungsveranstaltung zu „Stormarns Sportler des Jahres“ (wir berichteten) ist nicht nur ein Festakt, sondern immer auch eine Möglichkeit, sich auszutauschen – sportartenübergreifend. Das klappte in diesem Jahr allerdings nur bedingt. Denn mit Badminton-Ass Daniel Seifert (TSV Trittau) und Tischtennis-Oldie Wang Yansheng (SV Siek) fehlten zwei nominierte Sportler.

Beide hatten allerdings gute Gründe: Der zweitplatzierte Seifert lebt in einem Sportinternat in Mülheim an der Ruhr und war während der Feierlichkeiten gerade auf dem Weg nach Trittau, wo tags darauf das entscheidende Spiel um die Meisterschaft in der Regionalliga Nord anstand. Sieks Wang Yansheng bereitete sich derweil auf das am Sonnabend ausgetragene Spitzenspiel in der 3. Tischtennis-Bundesliga gegen den SV Brackwede vor und wurde durch seinen Vereinsvorsitzenden Klaus Unger vertreten. „Wang ist mit seinen 55 Jahren ja schon etwas älter und muss vor so einem wichtigen Spiel trainieren, statt zu feiern“, sagte Unger mit einem Augenzwinkern. Sein Fehlen verdeutliche, wie ernst der ehemalige Weltklassespieler seinen Sport noch nehme.

Verena Lemm war somit froh, dass zumindest Sieger John Wesly Schlegl nach Bad Oldesloe gekommen war und auch alle anderen Nominierten der Einladung gefolgt waren. „In den vergangenen Jahren hatten wir oft Pech, dass die Sieger bei der Ehrung fehlten – das war zum Glück dieses Mal nicht der Fall. Allgemein ist die Resonanz seitens der Vereine mittlerweile sehr gut“, sagte die Geschäftsführerin des Kreissporverbandes (KSV), das sei eine erfreuliche Entwicklung.

Das mag auch daran liegen, dass die Organisatoren das Konzept der Veranstaltung überarbeitet hatten. Sowohl KSV-Vorsitzender Adelbert Fritz als auch Gastgeber und Vorstandsmitglied der Sparkasse Holstein, Michael Ringelhann, bedankten sich für die tatkräftige Unterstützung des Stormarner Tageblatts und des Hamburger Abendblatts, die für Organisation und Durchführung des Festaktes verantwortlich zeichneten. „Dass wir diese Veranstaltung wieder so realisieren konnten, wie in den beiden Vorjahren, freut mich besonders“, sagte Ringelhann. Nach großer Kritik an der etwas kühlen Atmosphäre und der Ausgestaltung in den Jahren 2011 und 2012 hatten sich die Redaktionsmitarbeiter Patrick Niemeier (Tageblatt) und Henrik Bagdassarian (Abendblatt) bereit erklärt, die Konzeption gemeinsam mit Vertretern der Sparkasse und des KSV zu überarbeiten. „Wir hoffen, dass wir das auch in Zukunft aufrecht erhalten können. Mir hat es sehr gut gefallen“, betonte Fritz.

Ringelhann stellte zudem noch einmal heraus, dass die Erfolge der Sportler viele Väter hätten: „Es darf nicht vergessen werden, dass Trainer, Betreuer und ehrenamtlichen Helfer wichtige Unterstützung leisten. Ihnen gebührt Dank und Anerkennung für Arbeit, die im Hintergrund geleistet wird.“

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erstellt am 22.Feb.2016 | 15:52 Uhr

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