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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 17:06 Uhr

Wahl-Neuling BfH stärkste Kraft

vom

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hohenlockstedt | Zum ersten Mal trat die Wählervereinigung "Bürger für Hohenlockstedt" (BfH) bei einer Kommunalwahl an - und wurde gleich stärkste Kraft. 35,54 Prozent (1364 von 3838 Stimmen) der Wähler stimmten für die BfH. Zweitstärkste Fraktion wurde die SPD mit 29,39 Prozent (1128 Stimmen). Die Interessengemeinschaft Hohenlockstedter Bürger (IHB) holte 14,12 Prozent (542), die CDU 20,95 Prozent (804). Die Verteilung der Sitze sowie die Direkt- und Listenkandidaten in der Gemeindevertretung standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

Aus der Kommunalwahl 2008 waren die Christdemokraten noch als stärkste Partei hervorgegangen. Acht Mandate holten sie in der letzten Legislaturperiode. Dabei blieb es aber nicht. Grund war die Spaltung der CDU-Fraktion vor drei Jahren als einige Parteimitglieder der CDU den Rücken zukehrten und die BfH gründeten. Zuletzt war die CDU mit vier, die BfH mit fünf Sitzen vertreten.

Die Freude über das gute Abschneiden des Kommunalwahl-Neulings BfH ist groß, wie Fraktionsvorsitzender Carsten Fürst erklärte: "Ich sehe das als Anerkennung unserer Arbeit. Insbesondere unser Kampf gegen das Verwaltungsgebäude hat sich ausgezahlt."

Auch die CDU könne sich nicht beklagen, so CDU-Ortsvorsitzender Frank Ritter. "Es könnte mehr sein, aber wir sind zufrieden", resümierte er. Besonders schön sei, dass CDU, SPD und IHB ihre Wahlparty gemeinsam feierten - ein Zeichen, dass die Parteien auch in den kommenden fünf Jahren gut und gerne zusammen arbeiten wollen.

Ein besseres Ergebnis hätte sich SPD-Ortsvorsitzender Jürgen Klein für die SPD gewünscht. So wenig Stimmen hätten die Sozialdemokraten nicht verdient. "Schön ist aber, dass ich als Kreistagsabgeordneter direkt gewählt wurde." Dass die BfH als Sieger aus der Kommunalwahl hervorgegangen ist, sieht er in dem "Bürgermeisterbonus" begründet. "Den haben sie voll durchgezogen."

Dass die IHB ein bisschen weniger Stimmen als bei der Kommunalwahl 2008 erzielte, liegt nach Ansicht der Vorsitzenden Katja Nordmann an der neuen Aufteilung der Wahlbezirke. "Wir wollten ja nur die absolute Mehrheit verhindern. Aber wir sind froh über jede Stimme und unsere Sitze der Gemeindevertretung." Schade sei allerdings, dass die Wahlbeteiligung so gering ausfiel. Sie lag bei nur 41,5 Prozent.

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