Wachwechsel am Höltigbaum

23-7418794_23-54686320_1377268979.JPG von
02. März 2018, 09:52 Uhr

Motiviert, zielorientiert und hochgradig kompetent – das sind nur drei Charakteristika, die den neuen Leiter des „Hauses der Wilden Weiden“ im Naturschutzgebiet Höltigbaum, Thorsten Stegmann, beschreiben. Der Biologe und Experte für heimische Tierarten, wie Vögel und Amphibien, tritt in die Fußstapfen von Jan Hellwig, der die Einrichtung auf dem ehemaligen Standortübungsplatz der Bundeswehr fünf Jahre lang leitete und sich aus persönlichen Gründen entschloss, seinen Arbeitsmittelpunkt nach Kiel zu verlegen.

„Ich übergebe den Staffelstab voller Hoffnung und Zuversicht an einen tollen, jungen, dynamischen Nachfolger, der die Weiterentwicklung des Hauses der Wilden Weiden mit voller Kraft voranbringt“, freut sich Hellwig. In erster Linie müsse es darum gehen, die bisherige, erfolgreiche Arbeit weiter zu führen, betont Stegmann. Im Fokus steht hierbei, das Zuwachsen der Flächen zu verhindern, um seltenen Tier- und Pflanzenarten, wie z. B. der Feldlerche oder der Heidenelke, den Lebensraum zu erhalten und diesen zu vergrößern. Die Aufgaben sind vielfältig: Neben der Naturschutzarbeit wird der „Neue“ zusammen mit dem angestammten Team des Hauses die Bereiche Umweltbildung, Landwirtschaft und Landschaftspflege fortführen.

Das Haus der Wilden Weiden ist das Informationszentrum der Stiftung Natur im Norden für die Naturschutzgebiete Höltigbaum und Stellmoorer Tunneltal. Neben einem Jahresprogramm mit Kursen und Führungen durch die Natur, wie z. B. Vogel- und Kräuterführungen, betreibt die Stiftung Umweltbildung und aktiven Naturschutz mit den Galloway-Rindern und Schafen aus ihrem landwirtschaftlichen Bereich. Die großen und kleinen Vierbeiner dienen als Öko-Rasenmäher für die Artenvielfalt auf der so genannten „halboffenen Weidelandschaft“ des ehemaligen Standortübungsplatzes der Bundeswehr.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen