Kreisliga-Relegation : Vorteil liegt bei Witzhaver SV

Gestoppt: Eichedes Stefan Harger (vorn) bremst den Vorwärtsdrang von Witzhaves Marcel Griem.
Gestoppt: Eichedes Stefan Harger (vorn) bremst den Vorwärtsdrang von Witzhaves Marcel Griem.

Der Witzhaver SV hat die Auftaktpartie der Relegation zur Fußball-Kreisliga beim SV Eichede III 2:1 gewonnen. Der Kreisliga-Achte verschaffte sich damit gegen den Vizemeister der A-Klasse eine gute Ausgangsposition vor dem heutigen Rückspiel.

shz.de von
06. Juni 2014, 06:00 Uhr

Vorteil für den Witzhaver SV: Das Team von Trainer Wolfgang Spethmann entschied die erste Partie in der Relegation zur Fußball-Kreisliga beim A-Klassen-Vizemeister SV Eichede III mit 2:1 (1:0) für sich. Damit hat der Kreisliga-Achte der vergangenen Saison beste Chancen, im Rückspiel heute Abend (20 Uhr) auf eigenem Platz den Klassenerhalt – und damit die Qualifikation für die neue Kreisliga Stormarn/Lauenburg zu schaffen. Ein Remis würde bereits reichen. „Unser Platz ist kleiner. Und mit dem können wir, so hoffe ich, besser umgehen“, sagte Spethmann nach der Partie zuversichtlich.

Die Gastgeber übernahmen zu Beginn die Initiative – doch der WSV blieb stets gefährlich. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel gelang Sven Walter die Führung für Witzhave.

Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nicht viel am Spielverlauf. Doch nachdem Maximilian Röbl aus sechs Metern das Tor und damit den Ausgleich für die Steinburger verpasst hatte (52.), mussten die Gastgeber das erst einmal verdauen. Die Spethmann-Elf kam so besser in die Partie, erspielte sich leichte Vorteile und kam nach einem Fehlpass von Eichedes Jonathan Hohenegger in der Vorwärtsbewegung durch einen Konter zum 2:0. Sven Walter erzielte sein zweites Tor – nach Meinung der Gastgeber allerdings aus Abseitsposition (75.).

Dann wurde die Begegnung spannend. Eichede kämpfte sich in die Partie zurück und drängte auf den Anschluss, der nur vier Minuten auf sich warten ließ: Dominik Hintelmann war der Torschütze.

Anschließend stand die WSV-Abwehr mehrfach unter Druck. Sieben Minuten vor Ultimo lenkte WSV-Keeper Felix Johnsen einen abgefälschten Hintelmann-Freistoß mit Mühe zur Ecke. In der Schlussminute hatte Malte Gienow den Ausgleich auf dem Fuß, verfehlte das Tor aber knapp. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, bemängelte Spethmann.

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