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Gedankenspiele : „Vor der Winterpause ist die Regionalliga kein Thema“

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Olaf Gehrken, Vorsitzender des SV Eichede, spricht über den bisherigen Saisonverlauf und Gedankenspiele hinsichtlich der vierten Liga. Der SH-Ligist reist Sonntag nach Todesfelde.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Vier Punkte beträgt aktuell der Rückstand des SV Eichede in der SH-Liga auf Spitzenreiter Eutin 08. Nach dem 4:2-Pflichtsieg am „Tag des deutschen Amateurfußballs“ gegen Schlusslicht Heider SV wollen die Stormarner am Sonntag mit einem Erfolgserlebnis in Todesfelde versuchen, dem Tabellenführer auf den Fersen zu bleiben. Im Tageblatt spricht SVE-Vereinsboss Olaf Gehrken über den bisherigen Saisonverlauf und Gedankenspiele hinsichtlich eines etwaigen sofortigen Wiederaufstiegs in die Regionalliga Nord.

Olaf Gehrken, Eutin 08 ist zuletzt in die Offensive gegangen und hat auch öffentlich von einem Aufstieg in die vierte Liga geredet. Wann wird die Regionalliga beim SV Eichede thematisiert?
Wir müssen natürlich erst einmal die Entwicklung abwarten. Vor der Winterpause werden wir dieses Thema sicherlich nicht angehen.

Aber Sie möchten doch sicherlich gerne wieder zurück in den großen Fußball?

Ich habe immer betont, dass die Spielzeit 2013/2014 aus meiner Sicht die ereignisreichste überhaupt war. Es war schön, diese Spielzeit in der Regionalliga mitzuerleben. Trotzdem muss natürlich erst intern darüber gesprochen werden und sich die Mannschaft, die sportliche Leitung, der Vorstand und auch Sponsoren austauschen. Da gilt es viele Bereiche einzubinden.

Hat Sie das Vorpreschen der Eutiner bezüglich eines Aufstiegs in der Regionalliga gewundert?

Ich kann nicht beurteilen, wie dort die Voraussetzungen sind, deshalb steht es mir auch nicht zu, darüber zu sprechen. Ich weiß nur, dass es bei uns eine klare Aufgabenverteilung bei diesen Themen gibt. Deshalb schauen wir nur auf uns. Wir müssen vor allem mit den Spielern reden und schauen, inwieweit die überhaupt diesen Weg mitgehen können.

Eichede hat als Tabellendritter einen Punkt Vorsprung auf den TSV Schilksee, vier Punkte Rückstand auf Eutin. Da der aktuelle Zweite Holstein Kiel II nicht aufsteigen darf, läuft alles auf einen Dreikampf hinaus. Wie sehen Sie Ihre Chancen und wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?

Schilksee ist spielerisch stark. Eutin kommt über mannschaftliche Geschlossenheit. Man muss abwarten, wie sich das entwickelt. Ich bin stolz darauf, dass wir nach dem Abstieg so stabil sind. Das ist sicherlich nicht selbstverständlich, auch wenn von außen her das anders gesehen wird. Aber natürlich haben wir auch kleine Baustellen im Verein. Vor allem fehlt es uns an Keepern.

Aber da sind Sie in Gesprächen?

Wir sind dabei, wollen noch ein bis zwei Keeper verpflichten. Aber auch das braucht seine Zeit.

Am Sonntag geht es in der SH-Liga nach Todesfelde. Ist das nun ein echter Gradmesser, der Ihnen Sorgen bereitet?

Keinesfalls, eher das Gegenteil. Ich empfinde eher Freude als Anspannung. In Todesfelde wird Fußball gelebt, das ist auch für uns ein Highlight, bei so einer Atmosphäre zu spielen. Aber wir wissen, dass gegen Eichede sowieso jeder Kontrahent sehr motiviert ins Spiel geht. Deshalb ist mir bewusst, dass es nicht leicht wird, vieles passen muss, damit wir punkten.
Anpfiff: Sonntag, 14 Uhr, Sportplatz an der Dorfstraße, 23826 Todesfelde.

Schiedsrichter: Jan Kohlmann (Kiel).
Nicht dabei: Fynn Berndt (Schulterverletzung), Arnold Lechler (Bänderverletzung) und der langzeitverletzte Dennis Wagner.
Fraglich: Andre Kossowski (Muskelfaserriss), Leo Seiler (Patellasehne), Silva Monteiro (Grippe).

Voraussichtliche Aufstellung: Barkmann – Jan-Ole Rienhoff, Buchholz, Marschner – Fischer, Seiler, Baloki, Heidenreich (Kossowski) – (Silva Monteiro), Janelt, Maltzahn.

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