Vor dem G7-Gipfel regiert die Angst

DGB sagt seine Demonstration vor dem Gewerkschaftshaus am Holstentor ab

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08. April 2015, 17:07 Uhr

Am kommenden Dienstag und Mittwoch herrscht Ausnahmezustand in der Hansestadt. Im Vorfeld des Außenministertreffens der G7-Staaten geht die Angst um. Gestern hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) seine für kommenden Dienstag angemeldete Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus am Holstentorplatz kurzfristig abgesagt. Der DGB macht Sicherheitsbedenken geltend mit Blick auf die Ausschreitungen bei der Eröffnung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt vor wenigen Wochen. Unterdessen rüsten sich die Sicherheitsbehörden vehement für das zweitägige Polit-Spektakel in der Hansestadt. Morgen Vormittag will die Polizei auf dem Volksfestplatz an der Travemünder Allee im Containerdorf die Unterkünfte für 3500 Polizeikräfte präsentieren und über den bislang größten geplanten Polizeieinsatz in der Geschichte der Hansestadt informieren.

Für den G7-Gipfel sind in der Altstadt mehrere Sicherheitszonen eingerichtet worden. Alle Buslinien werden die Altstadt zwei Tage lang umfahren müssen. Mehr als 30  000 Fahrgäste sind davon betroffen. Seite 21

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