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Stormarner Tageblatt

11. Dezember 2017 | 09:21 Uhr

Kunstorte : Von Stahlkissen und Kindermalerei

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Von Barnitz bis Reinbek öffneten Ateliers bei der Premiere von „Kunst Orte Stormarn“ ihre Türen für Gäste. Das neue Konzept, verschiedene Künstler mit dem Rad zu erreichen, ging voll auf.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Es war ein ganz neues Konzept und es ging auf: Im gesamten Kreis öffneten Künstler verschiedenster Richtungen zwei Tage lang ihre Ateliers für die breite Öffentlichkeit. Die Grundidee hinter „Kunst Orte Stormarn“: Interessierte konnten die Orte mit dem Fahrrad als Radtour nacheinander anfahren. Genau das machten auch zahlreiche Kunstliebhaber, andere nutzten das Auto oder steuerten zielgerichtet einzelne Ateliers an. Der Eintritt war frei.

Manche Künstler stellten nur aus, andere präsentierten auch die Art und Weise, wie ihre Arbeiten entstehen. So zum Beispiel der Metall- und Blechkünstler Sören Clausen aus Bargteheide. „Die letzten Tage habe ich mich nur auf diese Veranstaltung vorbereitet“, so Clausen. Er zeigte den Besuchern, wie er an großen Metallkissen arbeitet oder wie ein ganz besonderers Musikinstrument entsteht, das wie ein überdimensionaler Blechigel wirkt und das er auch prompt vorführte.

Eines seiner Blechkissen war auch einen Kilometer weiter im Bargteheider Künstlerzentrum „Altes Stellwerk“ ausgestellt, wo zeitgleich die Mitglieder des Kunstkreis ihre Arbeiten präsentierten. „Es sind einige der besten Werke unserer Künstler aus den letzten Jahren hier zusammen zu sehen“, erklärte Hannelore Beckers vom Kunstkreis. Das sei eine einzigartige Retrospektive. Und die Resonanz seitens der Besucher sei durchaus beachtlich. „In den ersten Stunden waren bereits viele Neugierige hier“, berichtete ihr Mann Heinz-Ludwig Beckers, der ebenfalls im Kunstkreis aktiv ist.

Im Ahrensburger Marstall konnte man sich im Rahmen der Tour quer durch den Kreis auch nochmal die Wenzel Hablik Ausstellung anschauen. Und wer Lust hatte zu sehen, wie junge Illustratorinnen arbeitete, hatte dazu in der Parkalle im Atelier Mümelei Gelegenheit. Hier konnten sich vor allem auch Kinder selbst kreativ betätigen und kräftig zeichnen und malen. „Wir beantworten heute auch Fragen zu den Themen Studium oder wie das Berufsleben als Illustratorin aussieht“, so Nicole Iwanov vom Ateler Mamülei.

Insgesamt konnte nach zwei Tagen Kunstbegegnungen ein positives Fazit gezogen werden. Es zeigte sich, dass die Stormarner durchaus ein großes Interesse an ihrer Kunstszene haben. Wiederholung möglich.





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