Stormarner Kindertage : Von Kinderrechten und Respekt

Freuen sich auf die Stormarner Kindertage: (v. li.) Irmela Reynders,  Annette Schröder, Bürgermeister Axel Bärendorf, Kreispräsident Hans-Werner Harmuth,  Bürgermeister Rainhard Zug, Rolf Budde, Wilhelm Hegermann, Ingo Loeding, Angeliga Thomsen, Anette Schmitt, Matthias Richter und Carsten Stock.
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Freuen sich auf die Stormarner Kindertage: (v. li.) Irmela Reynders, Annette Schröder, Bürgermeister Axel Bärendorf, Kreispräsident Hans-Werner Harmuth, Bürgermeister Rainhard Zug, Rolf Budde, Wilhelm Hegermann, Ingo Loeding, Angeliga Thomsen, Anette Schmitt, Matthias Richter und Carsten Stock.

Die 13. Stormarner Kindertage locken mit mehr als 120 Aktionen und Veranstaltungen im gesamten Kreisgebiet – zwei Wochen voller guter Gelegenheiten. Ziel ist es, Stormarn kinderfreundlicher zu machen.

shz.de von
05. September 2013, 18:00 Uhr

Die Stormarner Kindertage gehen mit Kreispräsident Hans-Werner Harmuth, als neuem Schirmherren, in die dreizehnte Auflage. Vom 9. Bis 21. September stellen 47 Organisationen mit über 120 Veranstaltungen und Aktionen die Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern in den Mittelpunkt. „Kinder haben noch immer nicht den Stellenwert, den sie haben sollten. Über 120 Veranstaltungen von A wie Ahrensburg bis Z wie Zarpen setzen sich dafür ein, dass sich das ändert“, sagt Hans-Werner Harmuth, Stormarns Kreispräsident und Schirmherr der 13. Stormarner Kindertage.

Besonders engagiert zeigt sich in diesem Jahr die Schwerpunktregion Südstormarn. Allein 48 Veranstaltungen in Barsbüttel, Glinde, Grönwohld, Oststeinbek, Reinbek und Trittau konnte der Deutsche Kinderschutzbund Stormarn e.V. (DKSB) in das druckfrische Programmheft aufnehmen.

Jetzt stellte der Kinderschutzbund zusammen mit den anderen Initiatoren der Kindertage, mit dem neuen Schirmherren sowie den Bürgermeistern der Städte Glinde und Reinbek das neue Veranstaltungsprogramm vor.

Ziel der Stormarner Kindertage ist es, den Kreis Stormarn kinderfreundlicher und kindergerechter zu gestalten. Als Maßstab für kinderfreundliche und kindergerechte Lebensverhältnisse gilt dabei die UN-Kinderrechte-Konvention. „Nach 13 Jahren können wir schon mal sagen, dass wir einen deutlich längeren Atem haben als die Kinderrechte-Programme der Landes- und der Bundesregierung“, resümiert Ingo Loeding, Geschäftsführer, Deutscher Kinderschutz-bund, Kreisverband Stormarn und fügt hinzu: „Natürlich sind die Stormarner Kindertage hauptsächlich ein mediales Ereignis. Aber sie wirken auch in die Einrichtungen. Wir überprüfen uns, ob wir die Kinderrechte noch besser umsetzen können und suchen dafür neue Wege.“

Das Angebot der 13. Stormarner Kindertage ist in jeder Hinsicht weit gefächert. Vom Kleinkind, dem Kindergartenkind über das Schulkind bis hin zum Jugendlichen und zu Eltern gehen die Veranstalter auf jede Altersgruppe ein. Es gibt Spielangebote für Kinder, Vorträge, Fortbildungskurse, Theaterstücke, Bastel- und Musikaktionen genauso wie politische Aktionen für mehr Kindergerechtigkeit im Kreis Stormarn. Wichtige Themen für die Organisatoren sind die massiven Einschränkungen der Familien durch Armut, die neuen Rechtsvorschriften zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch und die bessere Vernetzung von Jugendhilfe und Schule.

Zwischen der Auftaktveranstaltung am 9. September in der Stadtbibliothek Reinbek und dem großen Kinderfest am 21. September in Glinde liegen zwei spannende Wochen voller guter Gelegenheiten.

Initiatoren der 13. Stormarner Kindertage sind die freien und öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe, also die Organisationen, die im Kreis Stormarn Kindern, Jugendlichen und Eltern täglich Hilfe und Unterstützung anbieten. Der Deutsche Kinderschutzbund Stormarn ist Koordinator der Kindertage.

Das neue Programmheft ist in einer Auflage von 10 000 Stück im Kreis Stormarn verteilt worden.

>Das Programm ist außerdem im Internet unter www.kindertage.com zu finden.

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