Vom Schuhkarton zur Bühne

Blick in den Fundus: Der kleine Raum quillt über vor Kleidungsstücken.
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Blick in den Fundus: Der kleine Raum quillt über vor Kleidungsstücken.

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18. Juni 2016, 10:05 Uhr

Durch die Bühnenmaler und Requisiteure wird die Bühne lebendig gestaltet. In der Werkstatt lagern alte Bühnenbilder und Holzzuschnitte. Der Boden wird fast vollständig von einer halbfertigen Leinwand bedeckt. Besonders beeindruckend ist ein scheinbar verrosteter Container, der bei näherem Hinschauen lediglich aus bemaltem Holz besteht.

Einer der Bühnenmaler ist Moritz Schmidt. Er entdeckte diesen Beruf für sich durch viele Theaterbesuche und Praktika. Besonders viel Spaß macht ihm das Anfertigen von Kulissen, die nach einem schuhkartongroßen Modell, das detailgetreu vorgibt, wie die Bühne später aussehen soll, entstehen. Der Bühnenbildner arbeitet wiederum eng mit den Requisiteuren zusammen.

Im kleinen Fundus, ragen die Regale bis zur Decke. Der Raum quillt über vor Taschentüchern, Zylindern, Hüten, Bärten, Schuhen und vielem mehr. „Im Fundus gibt es alles, vom Telefon über ausgestopfte Tiere bis hin zu alten Polstersesseln. Sowie Dinge aus allen Epochen“, erzählt Elisa Kraatz, die Requisiteurin. Für manche Stücke müssen die Requisiten nur aus dem Fundus geholt und auf der Bühne platziert werden, bei anderen werden wiederum viele Dinge neu konstruiert.

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