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Oststeinbek : Vom Bauerndorf zur suburbanen Gemeinde

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In Oststeinbek dominierten in den 1950er Jahren noch ländliche Gebäude. Ab den 1970er Jahren vollzog sich ein starker Wandel hin zum Standort für Gewerbe und Wohnort für die nahe Großstadt.

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erstellt am 27.Jan.2014 | 08:00 Uhr

Um die Entwicklung Oststeinbeks nach dem Zweiten Weltkrieg geht es am Mittwoch, 29. Januar, in der Vortragsreihe „Stormarn schwarzweiß. 1949 - 1989. Auf Einladung von VHS und Kreisarchiv spricht die Historikerin Barbara Günther um 19 Uhr im Bürgersaal. Wie die Bilder des Stormarner Journalisten Marfels zeigen, ging das an der Landesgrenze gelegene Oststeinbek in den vier Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg einen nicht immer leichten Weg in einer suburbanen Region. Dominierten in den 1950er Jahren noch ländliche Gebäude wie das Jenfeldtsche Bauernhaus das Ortsbild, vollzog sich ab den 1970er Jahren ein starker Wandel hin zum Standort für Gewerbe und Wohnort für die nahe Großstadt.

Neben beschaulichen Einblicken in das dörfliche Leben mit Mühlenteich, Mühle, landwirtschaftlichem Pferdefuhrwerk oder der frühen Gemeindeverwaltung stehen die Ziegelei, das Wolllager Erwin Baer, die Autoverwertung Kloss oder der Bau eines modernen Geschäftshauses an der Möllner Landstraße. Eine Aufführung der Laienspielgruppe oder das Anlegen eines Schulwaldes spiegeln die Verbundenheit mit der Gemeinde wider.

Der Ausbau der Schulen, der Straßen oder das Entlassen in die kommunale Selbstständigkeit sowie das neue Rathaus zeigen das stetige Wachsen des Ortes. Daneben hat Marfels jedoch auch die Schwierigkeiten des Wachstums mit seiner Kamera festgehalten: den Zusammenbruch des großen Kaufland-Einkaufszentrums mitten im neuen Gewerbegebiet. Die eingescanten Bilder sind auch online unter www.kreisarchiv-stormarn.findbuch.net zugänglich.

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