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Stormarner Tageblatt

17. Dezember 2017 | 11:25 Uhr

Volles Programm für Senioren

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Hörtest, Handpuppen-Prävention, Hausnotruf und mehr: Vierte Messe in Bargteheide mit 40 Ausstellern im Ganztagszentrum

Die vierte Messe für Senioren wird jetzt in Bargteheide organisiert. „Wir hatten die Idee dafür bereits vor acht Jahren am runden Tisch Senioren“, sagt Reiner Ottersbach, Vorsitzender des Seniorenbeirats, „andere Kommunen sind später unserem Beispiel gefolgt.“ Termin ist diesmal Sonntag, 28. Mai, von 10 bis 17 Uhr im Ganztagszentrum, Am Markt 2. Zur letzten Messe vor zwei Jahren kamen etwa 800 Besucher. 40 Aussteller haben sich angemeldet, darunter zehn ehrenamtliche. Die Plätze wurden nach Anmeldungszeit vergeben. Es gab weitere Interessenten. Senioreneinrichtungen, Vereine und Verbände stellen sich vor, dazu gibt es Informationen über gesunden Lebensstil, Pflege, betreutes und altersgerechtes Wohnen und mehr.

Mit Handpuppen gibt Präventions-Polizist Tino Sdunek ab 14 Uhr Tipps unter dem Motto „Zweifeln erlaubt“. Zweifel ist etwa angesagt, wenn sich ein weit entfernt lebender Enkel meldet und angeblich in Geldschwierigkeiten ist. Mit diesem „Enkeltrick“ werden immer wieder gutgläubige Senioren um hohe Beträge geprellt. „Inzwischen sind die Bank-Mitarbeiter zu Nachfragen angewiesen, wenn Senioren plötzlich hohe Beträge abheben“, sagt Sdunek.

Ab 11 Uhr stellt Lydia Schlicht das Gedächtnistraining vor. Ab 10.30 Uhr und ab 15 Uhr wird ein Audiologe über Hörgeräte referieren und einen kostenlosen Hörtest anbieten. Rechtsanwalt Stefan Dehns informiert ab 11.30 Uhr über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, ab 12.15 Uhr über Erbrecht und Testament. Ab 16 Uhr geht es dann um Hausnotruf-Systeme.

Eine Klasse der Anne-Frank-Schule übernimmt den Betrieb der Cafeteria im benachbarten Schulforum. Hier bieten sie Grillwurst, Kaffee und Kuchen an.

„Wir haben diesmal auch einen Pantomimen mit dem Künstlernamen Sebastian engagiert“, sagt Ottersbach. Finanziert wird die Messe durch die kommerziellen Aussteller. Sie zahlen 100 Euro für eine Standlänge von einem Meter. Die Ehrenamtlichen „bezahlen“ mit einem Kuchen.


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