Volksfestplatz keine städtische Gemeinschaftsunterkunft

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14. Juli 2016, 15:21 Uhr

Nach intensiver Beratung im Senat der Hansestadt hat Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) entschieden, die Landeseinrichtung auf dem Volksfestplatz nach deren Aufgabe nicht als städtische Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge zu nutzen. Anfang Juni hat Stefan Studt (SPD), Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, der Hansestadt Lübeck angeboten, die bisherige Landesunterkunft auf dem Volksfestplatz vollständig als kommunale Unterkunft zu nutzen. „Die Entscheidung gegen die Inanspruchnahme fiel nach sorgsamer Abwägung aller wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, den örtlichen Gegebenheiten sowie der aktuellen Bedarfslage bei der Flüchtlingsunterbringung“, so Saxe. Angesichts der derzeit einschätzbaren Lage habe die Stadt die Möglichkeit, ausreichend Kapazitäten mit der im Bau befindlichen Unterkunft in der Ostseestraße zu decken. Die Fertigstellung erfolgt Anfang 2017.

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