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Stormarner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 00:05 Uhr

Vogelschießen trotzt Unwetter und Bedenken

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Sicherheitsbedenken und Unwetterwarnung konnten dem Oldesloer Vogelschießen nichts anhaben. Das Fest konnte fröhlich und unter idealen Bedingungen gefeiert werden.

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erstellt am 21.Jul.2017 | 06:00 Uhr

Das war doch wieder ein rundum gelungenes Vogelschießen – unter erhöhten Sicherheitsauflagen. Am Gymnasium sperrte ein Laster von Schmechel die Kreuzung Hamburger Straße/ Kurparkallee, die Zufahrt zum Exer vom Ring aus war mit großen Müllcontainern dicht gemacht. Andere neuralgische Punkte mussten mit Fahrzeugen von der Feuerwehr oder den Stadtwerken geschützt werden.

Es war ein deutlich höheres Polizeiaufkommen als in den Vorjahren längs der Strecke sichtbar. Eine allgemeine Reaktionen auf Attentate, den Kern des Oldesloer Vogelschießens berührte das nicht. Das große, traditionsreiche Kinderfest wurde wie immer gefeiert, die Sicherheitsvorkehrungen blieben Randerscheinungen, die Umzug und Spiele nicht beeinflussten.

Der Blick auf die Wetter-App in den vergangenen Tag verhieß nichts Gutes, kündigte für das Vogelschießen Unwetter oder zumindest ordentlich Regen an. Doch auch davon blieb Oldesloe verschont. Ein paar Tropfen während der Königsproklamation, ansonsten blieb es trocken. Entsprechend groß war das Publikumsinteresse.

Längs der Straßen schienen weniger Passanten zu stehen als sonst, dafür war es in der Fußgängerzone und am Kirchberg sehr voll. Auch auf dem Exer verfolgten etliche Zuschauer das Geschehen, kehrten im Festzelt ein oder aßen etwas an den Buden. „Ideales Wurstwetter“, freute sich ein Schausteller über den Andrang. Gleichzeitig lobte er die professionelle Organisation. „Man merkt, dass Sesiani das hauptberuflich macht. Das hat alles Hand und Fuß.“

Im Vorfeld hatte es Reibereien um das Nachmittagsprogramm auf dem Exer gegeben. Fehlende Absprachen, abgezogenes Organisationsteam und Kompetenzgerangel führten zu Konfusion. Die Zuschauer merkten davon allerdings nichts. Schade nur, dass die Nachwuchsmusiker am Nachmittag vor fast leeren Rängen spielen mussten. Die darstellenden Künstler wie Jongleure und Tänzer hatten deutlich mehr Publikum.

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