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Viktor Kirsch und Anna Gehring bei ihren Siegesläufen nicht zu stoppen

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erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Itzehoe | Wer Sieger ist und welche Platzierungen die übrigen Konkurrenten einnehmen, das steht beim Störlauf erst nach dem vierten und somit letzten fünf Kilometer langen Lauf fest. Auf Grund der hohen Nachfrage muss dieser Wettbewerb nämlich gesplittet werden. Traditionell werden die Schnellsten dem letzten Rennen zu geordnet. Und auch in diesem Jahr war es so, dass die Post erst in diesem Rennen so richtig abging. Und dafür sorgten bei den Männern Viktor Kirsch (16:38/Hingstheide), Jakob Voigt (16:43/Itzehoe) und Philipp Gehring (16:57/Itzehoe).

Zwar stand Viktor Kirsch aufgrund seiner Stärke die Favoritenrolle zu, doch die beiden Jugendlichen aus Itzehoe wollten dem Vierten der Deutschen Meisterschaften über 100000 Meter (M40) das Feld nicht ohne Weitere räumen. Und gerade das machte dem Hingstheider lange Beine, die er mit fünf Sekunden Vorsprung - herausgelaufen auf dem letzten Kilometer - vor Jakob Voigt ins Ziel brachte. "Als Viktor anzog, konnte ich nicht mehr folgen", erkannte der Zweitplatzierte die Stärke des Ersten an.

Früher als gewünscht, musste Philipp Gehring die Segel streichen. "Am Wendepunkt bin ich abgefallen." In Gefahr war sein guter dritter Platz aber nie, denn Daniel Reese (17:48), Thorsten Harms (18:26) und Sven Lüders (18:49) folgten mit deutlichem Abstand.

In ihrem Sog lief der U14-Läufer Thilo Köhne (Kellinghusen) zu großer Form auf. Seine 19:37 Minuten bedeuteten Platz 15 im Gesamteinlauf unter über 1000 Startern. Zu Recht freute sich der Schüler über eine neue persönliche Bestleistung, die das Ergebnis fleißigen Trainings ist.

Klarer als bei den Männern verlief das Rennen der Frauen, das von Anna Gehring (Itzehoe) dominiert wurde. Nach 17:05 Minuten erreichte die Bundesspitzenläuferin, die sich im nächsten Monat für die Weltmeisterschaften auf der Bahn (3000 m) qualifizieren will, das Ziel. Lange Zeit lief sie dem mit ihrem Bruder Philipp gemeinsam entgegen, bis der sich leicht von seiner Schwester absetzen konnte.

Hinter Anna Gehring kämpften Nina Eim (18:57/Itzehoe) und Alicia Stölting (19:09/Itzheoe) auf Augenhöhe, auch wenn Nina Eim das bessere Ende für sich hatte. Erst bei Kilometer vier konnte sie sich von Alicia Stölting absetzen: "Da kam ich ganz langsam weg."

Erfreulich: Mehrere U12-Läuferinnen liefen Zeiten, die dem Spitzenniveau auf Landesebene zuzuordnen sind: Mia Böthern (21:29/AVS Itzehoe), Alexa Michaelsen (22:06/SC Itzehoe), Sophie Profé (22:15/GS am Störtal) und Muriel Schmidt (22:41/SV Rugenbergen).

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