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Ahrensburg : Vielfalt ist das Beste gegen Einfalt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Interkulturelle Herbst in Ahrensburg wartet mit 20 Veranstaltungen auf. Die Eröffnungsparty findet am 30. August statt.

„Auch wir in Ahrensburg werden künftig mit mehr Fremden leben, der Interkulturelle Herbst ist der Versuch, eine Antwort darauf zu finden – wie gehen wir mit dieser völlig neuen Situation um?“ Das, was Armin Diederichsen vom Ahrensburger Kulturzentrum Marstall als einen „ernsten Gedanken“ formulierte, bekommt mehr als nur eine Antwort: Die Veranstaltungen im Interkulturellen Herbst vom 30. August bis 13. Dezember unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Michael Sarach und dem Motto: Vielfalt. „Das Beste gegen Einfalt.“

Unter der Federführung des Netzwerks „Migration und Integration“, dem Aktionsforum, Organisationen, Arbeitskreisen und Initiativen gibt es rund 20 Veranstaltungen, die nicht nur die in Ahrensburg lebenden Migranten unterstützen, sondern zugleich auch Verständnis und Interesse für die Kulturen wecken sollen.

Los geht es mit der Eröffnungsparty auf dem Mehrzweckplatz hinter dem Marstall am 30. August. Es soll ein Fest der Begegnung sein – mit internationalem Flair, Livemusik, Kabarett, Theater, Tanz und internationalen kulinarischen Spezialitäten. Zu den Highlights zählt sicherlich der „Tag der offenen Pforte“ – Gärten, Orte der Begegnung im Stadtteil Gartenholz. Der Stadtteil-Arbeitskreis „Gartenhölzer“ lädt zum Besuch von 13 Parzellen ein, die von türkischen, russischen, griechischen und Familien anderer Nationalitäten bewirtschaftet werden – Dienstag, 8. September, ab 15 Uhr.

Vom Sommerfest im Gartenholz (12. September), über einen Vortrag zum Thema „Deutschlands östlicher Nachbar – Die Republik Polen“ bis zum Tag der offenen Moschee (Woldenhorn), Dokumentarfilmen, Fragen zum Islam, dem Internationalen Kinderkino oder der Veranstaltung „Bunt und Gesund – Rund um die Welt“ des Kinderhauses Blauer Elefant (24. Oktober) reicht das Angebot. Dazu kommen noch Literatur live mit „Hundert und eine Nacht“ (2. Oktober, Marstall), eine Ausstellung von Schülern des Eric-Kandel-Gymnasiums „Migration und Flucht“ (Haus der VHS) und der Film „Das Mädchen Wadjda“ (9. September), die Geschichte eines Mädchens in Saudi Arabien, das gerne Fahrradfahren lernen möchte.

 


Weitere Informationen: www.netzwerk-migration-integration.de.

 

 

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