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Aufwärtstrend : VfL rückt enger zusammen – und gewinnt erneut

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Verbandsligist VfL Oldesloe setzt sich mit 2:0 gegen Büchen durch und feiert damit den zweiten Sieg in Folge. Trainer Sven Buntfuß lobt seine junge Mannschaft: „Ich bin wirklich stolz auf die Jungs.“

Der Jubel nach dem Abpfiff war groß, aber keinesfalls überschwänglich. Die Fußballer des VfL Oldesloe wussten den 2:0 (0:0)-Heimsieg in der Verbandsliga gegen den Büchen Siebeneichener SV richtig einzuordnen. Es war nur ein weiterer kleiner Schritt aus dem Tabellenkeller. Aber ein äußerst wichtiger, nachdem am vergangenen Spieltag mit dem 3:1-Derbysieg über den TSV Trittau eine Negativserie von vier Partien ohne Erfolgserlebnis zu Ende gegangen war. „Ich bin froh, dass die Mannschaft das heute so gut gemacht hat. Ich bin wirklich stolz auf die Jungs“, frohlockte VfL-Trainer Sven Buntfuß.

Erleichtert war der Coach auch, weil er erneut einige Umstellungen vornehmen musste – und eine äußerst junge Mannschaft auf das Feld geschickt hatte. „Nur zwei Spieler aus der Startelf waren älter als 30 Jahre, der Rest war um die 20 – und dann spielen die Jungs so toll auf“, lobte Buntfuß.

Tatsächlich wusste zunächst vor allem die Defensive zu überzeugen, wirkte während der 90 Minuten sattelfest. Egal was Büchen versuchte, ein Stormarner Bein war stets im Weg. Überhaupt war es auffällig, dass die Oldesloer – wie schon gegen Trittau – enorme Einsatzbereitschaft zeigten. Die Stormarner kämpften und ließen zu keinem Zeitpunkt locker. Und der VfL nutze zudem seine Möglichkeiten konsequent. Nach einer chancenarmen ersten Halbzeit, in der sich beide Teams auf Augenhöhe duellierten, drehte die Buntfuß-Elf nach der Pause auf. Der VfL setzte vor allem auf Konter. Da Büchen sich immer wieder leichtfertige Ballverluste leistete, gab es immer häufiger die Möglichkeit für schnelle, überfallartige Gegenangriffe der Gastgeber. Marcel Kupka (51.) nach einem gelungenen Spielzug und Marcel Noeske (56.) per Traumtor aus 20 Metern schossen den VfL in Front.

Die Gäste wirkten geschockt, bäumten sich aber in der Schlussviertelstunde noch einmal auf. Die größte Chance zum Anschlusstreffer entschärfte VfL-Schlussmann Patrick Ave mit einer Riesenparade (76.). Die überharte Entscheidung von Schiedsrichter Rene Klausutis, Oldesloes Kemal Akin mit Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels vom Platz zu schicken (81.), sorgte dafür, dass die Lauenburger anschließend noch einmal alles nach vorne warfen. Doch die dezimierten Oldesloer ließen nichts mehr anbrennen. „Natürlich bin ich zufrieden mit dem Ergebnis. Wir arbeiten hart, vielleicht härter als andere Mannschaft – das zahlt sich irgendwann aus. Die Mannschaft ist enger zusammengerückt“, bilanzierte Buntfuß.

VfL Oldesloe: Ave – Boedecker, Kunze, Bojarinow, Balschun (75. Rathje) – Burmeister, Schacht, Akin, Pascal Espe – Kupka (68. Biermann), Noeske.

Büchen-Siebeneichen: Behnke – Schner, Thiele, Hamann, Sievert (80. Teudt ) – Wieckhorst, Schuster (66. Hahn), Schleede, Ringels, Tateskin (46. Moehrmann) – Kuchlenz.

SR: Rene Klausutis (Bad Schwartau).

Zuschauer: 80.

Tore: 1:0 Kupka (51.), 2:0 Noeske (56.).

Gelb-Rote Karte: Akin (81., wg. wiederholten Foulspiels).

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erstellt am 14.Okt.2013 | 08:00 Uhr

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