Aufstiegsfinale : VfB will heute die Regionalliga-Rückkehr feiern

Wollen heute die Rückkehr in die Regionalliga perfekt machen:  Dennis Wehrendt (vorn) und der VfB Lübeck.
Wollen heute die Rückkehr in die Regionalliga perfekt machen: Dennis Wehrendt (vorn) und der VfB Lübeck.

Im letzten Spiel der Aufstiegsrunde zur Fußball-Regionalliga Nord kann der VfB Lübeck heute den Sprung in die vierte Liga perfekt machen. Beim Bremer SV können sich die Grün-Weißen sogar eine 0:4-Niederlage erlauben.

shz.de von
07. Juni 2014, 08:00 Uhr

Es ist der letzte Schritt einer bislang perfekten Saison, den die Fußballer des VfB Lübeck heute gehen wollen. Im letzten Spiel der Aufstiegsrunde beim Bremer SV kann der SH-Liga-Meister die Rückkehr in die Regionalliga perfekt machen. Die Partie wird heute um 15 Uhr auf Platz 11 des Bremer Weserstadions angepfiffen.

Die Konstellation ist klar: Ein Sieg oder ein Unentscheiden reicht dem VfB ohnehin zum Aufstieg. Doch angesichts des 5:1-Sieges gegen die FT Braunschweig und der anschließenden 0:4-Niederlage der Bremer in Braunschweig kann sich der VfB sogar eine 0:4-Niederlage in Bremen erlauben, um einen der beiden Aufstiegsplätze zu belegen. Erst eine Klatsche mit fünf Toren Differenz würde dafür sorgen, dass die Aufsteiger Bremen und Braunschweig heißen.

Angesichts der Tatsache, dass die Lübecker in der gesamten Saison kein Spiel verloren, ist der Aufstieg also quasi Formsache. Denny Skwierczynski warnt jedoch wie gewohnt. „Es ist Vorsicht geboten. Die bisherigen beiden Ergebnisse hat so ja auch keiner erwartet“, sagt der VfB-Trainer. „Aus unseren Beobachtungen hatte ich beide Gegner als gleichstark, die Bremer sogar als etwas spielstärker erwartet.“

Die Herangehensweise ist für Skwierczynski klar. „Wir werden versuchen, unser Spiel zu machen. Egal wie es steht. Wir wollen selbst eine Entscheidung herbeiführen, auch wenn der Gegner noch mal alles versuchen wird.“

Die Bremer haben ihre heimische Liga zwar überlegen dominiert und wie der VfB deutlich über 100 Tore erzielt – dort spielen jedoch auch einige Mannschaften mit, die in Schleswig-Holstein schon in der Verbandsliga Probleme bekämen. Beim Niedersachsen-Vize Braunschweig war der BSV schon klar unterlegen. Der Deutsch-Iraner Iman Bi-Ria beispielsweise, der in der Bremen-Liga mit 48 Treffern Torschützenkönig wurde, blieb im ersten Aufstiegsspiel blass. „Wenn man ihn richtig bearbeitet, kriegt man ihn auch in den Griff“, betont VfB-Innenverteidiger Dennis Wehrendt, der gemeinsam mit Bi-Ria für die Polizei-Nationalmannschaft spielt.

Beim VfB ist Torjäger Stefan Richter wieder fit und könnte von Beginn an spielen. Sicher ausfallen wird dagegen Arnold Suew (Bluterguss am Arm). Fraglich ist noch, ob die angeschlagenen Patrick Bohnsack und Sven Theißen auflaufen können.

Direkt nach der Rückkehr aus Bremen ist im Erfolgsfall zunächst eine Party mit den Fans auf der Lohmühle geplant – je nach Verlauf und Verkehrslage vermutlich zwischen 20 und 21 Uhr. Im Anschluss ist eine interne Saisonabschlussfeier in einer Gaststätte außerhalb der Stadt angesetzt, die sich vermutlich zu einer rauschenden Aufstiegsparty „open end“ entwickeln dürfte.

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