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Heimvorteil : VfB vor vollem Haus zurück in die Regionalliga?

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das erste Spiel der Aufstiegsrunde zur Fußball-Regionalliga Nord zwischen dem VfB Lübeck und FT Braunschweig steigt heute ab 14 Uhr auf der Lübecker Lohmühle. Der SH-Liga-Meister hofft auf eine volle Hütte – und auf einen Auftaktsieg.

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Eine nahezu perfekte Saison haben sie hinter sich, die Fußballer des VfB Lübeck. Doch nach 31 Siegen und drei Unentschieden wird es für die Elf von Trainer Denny Skwierczynski erst heute so richtig ernst. Um 14 Uhr erwartet der SH-Liga-Meister auf der heimischen Lohmühle Niedersachsens Vizemeister FT Braunschweig zum ersten Spiel der Aufstiegsrunde. Als dritte Mannschaft kämpft der am Wochenende spielfreie Bremer SV um einen der beiden freien Plätze in der Regionalliga Nord.

Die Lübecker werden gemeinhin aufgrund ihrer starken Saison und der erfahrenen Achse im Team als Favorit in der Runde angesehen. Doch Trainer Denny Skwierczynski ist mit dieser Einschätzung nicht einverstanden. „In einer solchen Runde gibt es keine Favoriten. Da entscheidet die Tagesform. Erwischen wir zwei schlechte Tage, sind wir raus.“ Die Mannschaft hat diese Warnung verinnerlicht. „Die Stimmung ist natürlich angespannt. Aber ich bin sicher, dass wir auch die nötige Lockerheit reinbekommen“, sagt Skwierczynski. „Dann haben wir genügend Qualitäten, um dieses Spiel zu gewinnen.“ So wie in der gesamten Saison jeder SH-Liga-Gegner ernst genommen wurde, gibt es vor dem Aufstiegsspiel erst recht keine Überheblichkeit. „Ich weiß, wie stark die Oberliga in Niedersachsen ist“, betont VfB-Kapitän Moritz Marheineke, der selbst aus Hildesheim stammt. „Ich kenne die Braunschweiger Mannschaft zwar nicht. Aber wer in der Liga Zweiter wird, muss schon etwas können.“

Der Kapitän selbst ist nach überstandener Verletzung noch nicht wieder in Top-Form, wird aber heute selbstverständlich auflaufen. Die Grün-Weißen bangen vor dem Heimspiel, das schon eine Vorentscheidung bringen kann (mit einem klaren Sieg wäre der Aufstieg nahezu perfekt), nur noch um SH-Liga-Torschützenkönig Stefan Richter (28 Tore). Ob der 29-Jährige, den nacheinander eine Zerrung und eine Grippe plagten, auflaufen kann, wird erst kurzfristig entschieden. Mittelfeldabräumer Nils Lange steht hingegen wieder zur Verfügung. Mit diesen beiden und der Elf, die zuletzt Dornbreite 4:0 schlug, stehen die Kandidaten für die Startelf. Den flinken Andre Senger, zuletzt beruflich eingespannt, sieht Skwierczynski derzeit gern in der Jokerrolle.

Der zwölfte Mann sollen am heutigen Sonnabend die Fans werden. 3000 bis 4000 Zuschauer erwartet der VfB, wobei die SH-Liga-Preise (10 bzw. 8 Euro für einen Sitzplatz, 5 bzw. 3,50 Euro für den Stehplatz) nicht erhöht wurden. „Die Lohmühle muss brennen wie zu alten Zeiten“, wünscht sich Skwierczynski. Bis gestern wurden deutlich mehr als 1500 Karten abgesetzt. Das Kartencenter öffnet heute um 12 Uhr.

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