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Auswärtserfolg : VfB Lübeck zeigt erneut eine starke Moral

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalligist VfB Lübeck hat erneut einen Rückschlag weggesteckt. Nach zwischenzeitlichem 0:2 bewiesen die Grün-Weißen Moral und kamen beim BV Cloppenburg noch zu einem 2:2-Unentschieden.

Zum zweiten Mal in Folge bewies der VfB Lübeck eine Klassemoral – zum zweiten Mal in Folge langte es für den Fußball-Regionalligisten aber auch nur zu einem Punkt. Nach einem 0:2-Rückstand kam die Elf von Trainer Denny Skwierczynski beim BV Cloppenburg noch zu einem 2:2 (0:2), hatte aber die besseren Chancen und hätte auch gewinnen können.

Erwartungsgemäß war beim VfB Jonas Toboll für Briant Alberti ins Tor zurückgekehrt. Im Vergleich zum 2:2 gegen Werder II fehlte nur der gelbgesperrte Stefan Richter. Für ihn rückte Henrik Sirmais ins Sturmzentrum, auf der Außenbahn kam Christian Rave neu in die Mannschaft.

Die Lübecker nahmen den Schwung aus der Aufholjagd gegen Werder II mit in die Partie. Der VfB bestimmte die Anfangsphase klar. Als sich Finn Thomas auf der Außenbahn durchsetzte, kam Sirmais nicht mehr optimal an die Hereingabe, so dass der Ball am Tor vorbei trudelte (2.). Aus halblinker Position setzte Thomas einen 15-Meter-Schuss über das Tor (6.). Und als sich Aleksandar Nogovic gut durchsetzte, fehlte Sirmais die Länge einer Fußspitze, um die Hereingabe zu verwerten (9.).

Von Cloppenburg war wenig zu sehen. Der Abstiegskandidat mit dem dünnen Kader – auf der Bank saßen nur noch Bezirksliga-Spieler – setzte auf lange Bälle auf Andreas Gerdes-Wurpts. Doch den hatte die VfB-Defensive zunächst unter Kontrolle. Für die kalte Dusche sorgte ein anderer. Nach einem langen Ball von Nick Köster gewann Jonas Wangler das Laufduell gegen Moritz Marheineke und schob frei vor Toboll zum 1:0 ein (28.). Der bis dahin verunsicherte BVC war nun im Aufwind. Drei Minuten später zählte ein Treffer von Gerdes-Wurpts wegen Abseits’ nicht.

Der VfB hatte weiterhin Torszenen und schien das Spiel gerade wieder fest im Griff zu haben, da folgte der nächste Nackenschlag: Abramczyk setzte sich durch und flankte, Gerdes-Wurpts behauptete sich gegen Sascha Steinfeldt und traf aus 14 Metern zum 2:0 (41.).

Nach dem Seitenwechsel hatte der VfB zunächst Glück, als Steinfeldt gegen Abramczyk und Wangler gleich zwei Mal in einer Szene auf der Linie klärte (47.). Doch dann machten die Gäste Druck. An eine Voß-Flanke kam Sirmais nicht heran, der Abpraller landete aber vor den Füßen von Thomas, der per Flachschuss zum 2:1 traf (49.). Als Marcello Meyer dann Rave bediente, legte dieser den Ball an John vorbei und wäre nicht mehr herangekommen, als er im Duell mit dem Keeper zu Fall kam – Schiedsrichter Patrick Mewes gab einen Elfmeter, den nicht jeder pfeift. Meyer verwandelte (54.).

Anschließend wurde es ein Kampfspiel. Selbst hatten die Gastgeber kaum noch Offensivszenen. Auf der anderen Seite vergaben Sirmais (68.) und Rave (72.) eine mögliche Führung. Die größten Chancen zum Sieg aber ließen Senger (78.), der allein vor John auftauchte, und Thomas (90.) aus.

BV Cloppenburg: John – Gerdes, Krumland, Niemeyer, Wohlfahrt – Abramczyk (52. Bruns), Thomes, Köster, Wangler – Wernke – Gerdes-Wurpts.

VfB Lübeck: Toboll – Voß, Wehrendt, Marheineke, Knechtel (34. Steinfeldt) – Nogovic, Meyer – Rave (78. Ladendorf), Pauer (46. Senger), Thomas – Sirmais.

SR: Mewes (Laatzen). – Z:

Tore: 1:0 Wangler (28.), 2:0 Gerdes-Wurpts (41.), 2:1 Thomas (49.), 2:2 Meyer (54., Foulelfmeter).

Bes. Vork.: BVC-Trainer Klütz wird wegen Reklamierens auf die Tribüne verweisen (87.).

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erstellt am 06.Okt.2014 | 08:00 Uhr

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