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Aufwärtstrend : VfB Lübeck will auch zu Hause endlich durchstarten

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nach drei Heimpleiten in Folge hofft Fußball-Regionalligist VfB Lübeck, heute gegen Eintracht Norderstedt die eigenen Fans versöhnen zu können.

Auswärts lief es zuletzt schon wieder ganz gut – jetzt wird es Zeit, dass der VfB Lübeck auch daheim in der Fußball-Regionalliga Nord wieder in die Spur findet. Zuletzt gab es zwei Erfolge auf fremden Plätzen (2:1 in Cloppenburg, 4:1 in Drochtersen), aber auch drei Heimniederlagen in Folge für die Grün-Weißen. Die ersten Drei der Tabelle siegten jeweils auf der Lohmühle – nun kommt der Tabellenvierte...

Um diesen Trend im heutigen Heimspiel gegen Eintracht Norderstedt (Anstoß 14 Uhr) zu stoppen, wird es vor allem darauf ankommen, den Kopf frei zu bekommen. „Die zwei, drei Niederlagen hatte man in den letzten Heimspielen schon im Hinterkopf“, gestand der zuletzt als Doppeltorschütze glänzende Andre Senger. „Einfacher ist es für uns zu Hause derzeit nicht.“ Doch der 26-Jährige, der nach Prüfungsvorbereitungen, die ihn einige Trainingseinheiten kosteten, inzwischen wieder voll im Saft steht, glaubt daran, dass die Kehrtwende gelingen kann. „Wir müssen vom Laufverhalten genauso auftreten wie in Drochtersen. Da wollte jeder den Ball haben, es gab viel mehr Anspielstationen.“

Die Norderstedter stellen jedoch eine der besseren Mannschaften der Liga. Bei bislang nur zwei Niederlagen (gegen Wolfsburg II, in Meppen) hat die Elf von Ex-Profi Thomas Seeliger derzeit sechs Zähler mehr auf dem Konto als der VfB. Dabei ließ man sich zuletzt auch von größeren Personalsorgen nicht entscheidend ausbremsen. Neben zwei Mittelfeldspielern mit Kreuzbandrissen (Linus Meyer, Haris Kevac) fehlten zuletzt mit Juri Marxen, Tim Petersen, Deran Toksöz und dem Ex-Lübecker Ermir Zekjiri gestandene Regionalliga-Spieler. Dennoch ist die Eintracht seit fünf Spielen unbesiegt.

Beim VfB halten sich die Personalsorgen weiterhin in Grenzen. Trainer Denny Skwierczynski hat auf verschiedenen Positionen die Qual der Wahl. „Das habe ich über einen so langen Zeitraum auch noch nicht erlebt, dass alle Stammspieler fit sind“, sagt der 41-Jährige. Dennoch wird es kaum Änderungen geben. Auch der in Drochtersen nicht überzeugende Nils Lange könnte wieder spielen. „Er war auch in den nicht so guten Spielen oft recht stabil und hilft der Mannschaft mit seiner Erfahrung“, so Skwierczynski. Der Trainer will heute „die Konsequenz sehen, die wir auswärts teilweise zeigen“. Ansonsten hat er die Heimbilanz bewusst fern gehalten vom Team. „Wir dürfen uns keinen Heimkomplex einreden lassen. Natürlich lief es unrund, was Ergebnisse und teilweise auch Leistung betrifft. Aber es lag nicht an der Ausrichtung, sondern wir müssen über die Köpfe anders ins Spiel kommen.“ Der Trainer erwartet „ein Spiel auf Augenhöhe“, weiß aber: „Aktuell hat Norderstedt sechs Punkte mehr. Das ist kein Zufall. Aber wir wollen den Abstand reduzieren.“

Infos zum Spiel

 

Anstoß: Heute, 14 Uhr, Lohmühle. – SR: Marius Schlüwe (Laatzen). – Voraussichtliche VfB-Aufstellung: Toboll – Sievers, Wehrendt, Marheineke, Knechtel – Maletzki, Lange – Senger, Voß, Richter – Kramer. – Es fehlen: Büyükdemir (Patellasehne), Cornelius (nicht spielberechtigt).

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erstellt am 24.Okt.2015 | 07:00 Uhr

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