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Wiedergutmachung : VfB Lübeck: Lichtblick nach „schwärzester Stunde“?

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalligist empfängt morgen Eintracht Norderstedt. Finn Lasse Thomas, für den beim 0:3 im Hinspiel früh Schluss war, hat noch eine Rechnung mit dem Landesrivalen offen.

Trainer Denny Skwierczynski nennt es „die wohl schwärzeste Stunde nach dem Wiederaufstieg“: Die 0:3-Pleite des VfB Lübeck im Hinspiel bei Eintracht Norderstedt, für die der Fußball-Regionalligist morgen (14 Uhr) Revanche will. Eine schwarze Stunde – oder vielmehr 33 schwarze Minuten – waren es am 28. August 2014 auch für Finn Lasse Thomas.

Der 27-Jährige gab seinerzeit eine unglückliche Figur ab und war an zwei der drei Gegentore von Yayar Kunath und Björn Nadler maßgeblich beteiligt. Die Konsequenz: Nach nur rund einer halben Stunde wurde der vor der Saison vom VfR Neumünster an die Lohmühle zurückgekehrte Außenbahnspieler durch Dennis Voß ersetzt. „Es ist normal, dass auch mal ein schlechtes Spiel dabei ist. In Norderstedt war das sicherlich bei mir der Fall. Doch das ist abgehakt“, erklärt Thomas, der seitdem aus der Abwehr ins offensive Mittelfeld der Lübecker vorgerückt ist.

Eine Rechnung, wenn auch keine persönliche, habe er aber noch offen. „Ich glaube, nicht nur ich will jetzt ein anderes Gesicht zeigen; sondern die gesamte Mannschaft möchte etwas gerade rücken“, unterstreicht der Linksfuß, dass der schwarzen Stunde gegen den Landesrivalen im eigenen Stadion der Lichtblick folgen soll.

Nicht das Ergebnis, sondern das Auftreten der eigenen Elf im Hinspiel wurmt dagegen Skwierczynski noch heute. „Vor allem in der ersten Hälfte lief bei uns nichts zusammen, wir haben es dem Gegner durch Fehler viel zu leicht gemacht, zum Tor zu kommen“, erinnert sich der VfB-Coach.

Dass der VfB Lübeck – trotz anhaltender Personalprobleme – das Zeug für einen Sieg gegen den Tabellennachbarn hat, untermauert die Wintervorbereitung: In den Testspielen hielt sich der Viertligist mit Ausnahme der knappen Niederlage gegen den FC Schönberg 95 schadlos. Die Generalprobe glückte mit einem 4:0 gegen den ambitionierten SH-Ligisten SV Eichede ebenfalls zur allgemeinen Zufriedenheit und macht den Grün-Weißen nach dem witterungsbedingten Ausfall der Nachholpartie am vergangenen Sonnabend in Goslar Mut für die Auftaktpartie im Jahr 2015.

„Ich denke, wir haben uns in der Vorbereitung insgesamt als Team gut präsentiert und sind topfit“, sieht sich Thomas, der in bisher 18 Einsätzen viermal traf, gut gerüstet und ist vor allem eines: „froh, dass es nun endlich wieder losgeht.“

Anstoß: Sonnabend, 14 Uhr, an der Lübecker Lohmühle.

SR: Eric Müller (Bremen).

Es fehlen: Patrick Bohnsack (Schambeinentzündung), Marcel Dümmel, Sascha Steinfeldt (beide Kreuzbandriss), Briant Alberti (Bänderriss im Fuß), Marvin Thiel (Handverletzung), Thorben Wurr (Muskelfaseriss), Aleksander Nogovic (gesperrt), Nils Lange (Sprunggelenksverletzung).
Fraglich: Lukas Knechtel (Syndesmosebandriss),
Voraussichtliche Aufstellung des VfB Lübeck: Toboll – Voß, Wehrendt, Marheineke, Sirmais – Wölk, Theißen (Pauer) – Senger, Meyer, Thomas – Richter.

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