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Aufholjagd : VfB Lübeck dreht Rückstand in Wolfsburg

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Fußball-Regionalliga hat der VfB Lübeck seine Erfolgsserie auf sieben Spiele ohne Niederlage ausgebaut. Die Skwierczynski-Elf drehte beim VfL Wolfsburg II einen 1:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg um.

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2015 | 08:00 Uhr

Der VfL Wolfsburg II scheint den Lübeckern zu liegen. Nach dem 1:0 in der Hinrunde gewann der VfB mit 3:2 auch den zweiten Vergleich gegen den Aufstiegsaspiranten und früheren Angstgegner. Dabei drehten die Grün-Weißen in der Schlussviertelstunde der Fußball-Regionalligapartie sogar einen 1:2-Rückstand in einen Sieg um und bauten die eigene Serie auf nun sieben Partien ohne Niederlage aus.

Denny Skwierczynski war gezwungen, sein Team im Vergleich zur Vorwoche auf drei Positionen zu verändern. Durch den Ausfall von Jonas Toboll (Weisheitszähne wurden gezogen) kam Briant Alberti im Tor zu seinem zweiten Saisoneinsatz. Da Dennis Wehrendt nach seiner fünften Gelben Karte nicht zur Verfügung stand, rutschte Aleksandar Nogovic aus dem Mittelfeld nach hinten. Die Lücke im Zentrum schloss Tomek Pauer. Zudem kehrte Finn Thomas für Marvin Thiel zurück in die Startelf.

Beide Mannschaften benötigten etwas Zeit, um in die Partie zu finden. Ab der 19. Minute überschlugen sich dann jedoch die Ereignisse. Zunächst „hämmerte“ Onel Hernandez eine Flanke von der rechten Seite von Patrick Ochs unhaltbar unter die Latte. Doch die Freude der Niedersachsen hielt nicht lange an. Nur 60 Sekunden später legte Stefan Richter von der Grundlinie zurück in die Mitte, André Senger nutzte die Chance zum prompten Ausgleich (20.). Ein Tor, das die Lübecker für einige Zeit beflügelte, aber nicht zu weiterem Zählbarem führte. Nachdem Kevin Wölk mit einem fulminanten Distanzschuss nur knapp das Gehäuse von Keeper Carl Klaus verfehlt hatte (31.), fiel das Tor auf der anderen Seite. Ochs brachte den VfL mit dem zweiten Torschuss der „Wölfe“ nach einer Vorlage von Hernandez erneut in Front (37.). Tareq Affane vergab kurz vor der Pause eine weitere Chance (43.).

Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch gingen die Gäste in den zweiten Abschnitt und näherten sich langsam dem Ausgleich an. Tomek Pauer traf aus Nahdistanz den Ball nicht voll (47.). Marcello Meyer versuchte es vergeblich aus 20 Metern (51.). Auch die Kopfbälle von Richter (54., 56.) strichen jeweils links am Tor vorbei. Die größte Möglichkeit in dieser Phase hatte dann aber der Aufstiegsanwärter. Doch Affane scheiterte aus sechs Metern an Alberti (58.). So blieb es spannend. Lübeck legte weiter zu und drängte. Andre Senger verzog knapp (71.). Auch Marvin Thiel machte es nicht besser, setzte den Ball über das Gehäuse (76.). Doch die Erlösung folgte noch: Richter hatte gerade noch zwei Chancen ausgelassen (82., 83.), traf dann aber zum inzwischen verdienten Ausgleich. Meyer hatte nach einem langen Ball für den Stürmer aufgelegt (84.). Mit dem aus dem 2:2 resultierenden Adrenalinschub setzte der Aufsteiger nach. Nach einem Foul von Noah Korczowski am durchgebrochenen VfB-Joker Arnold Suew zeigte der Unparteiische Florian Heft auf den Punkt und zückte zudem regelkonform die Rote Karte für den Verteidiger. Den Elfmeter hielt Klaus zwar gegen Moritz Marheineke, doch der VfB-Kapitän „lupfte“ den Ball im Nachschuss zum 2:3-Endstand in die Maschen (88.).

VfL Wolfsburg II:Klaus – Korczowski, Klamt, Sprenger, Kleihs – Schulz, Strompen – Ochs (66. Masmanidis), Affane (66. Avdijaj), Herrmann – Hernandez (89. Henneboele).


VfB Lübeck:Alberti – Voß, Nogovic, Marheineke, Sirmais – Pauer (64. Thiel), Meyer – Thomas (81. Theißen), Wölk, Senger (75. Suew) – Richter.

SR: Heft (Neuenkirchen). – Zuschauer: 427.


Tore: 1:0 Hernandez (19.), 1:1 Senger (20.), 2:1 Ochs (37.), 2:2 Richter (84.), 2:3 Marheineke (88.).
Rote Karte: Sprenger (86., Notbremse).

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