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Auswärtssieg : VfB Lübeck beendet Durststrecke

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Fußball-Regionalliga Nord hat der VfB Lübeck einen verdienten 2:0-Erfolg beim BSV Rehden gefeiert. Marcello Meyer und Moritz Marheineke brachten mit ihren Toren den Auswärtssieg unter Dach und Fach.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2014 | 08:00 Uhr

Der VfB Lübeck hat seine kleine Durststrecke beendet. Beim BSV Rehden feierten die Grün-Weißen ihren zweiten Auswärtssieg. In einem mäßigen Regionalliga-Spiel war der 2:0 (1:0)-Sieg gegen vor dem Tor einfallslose Gastgeber insgesamt verdient.

VfB-Trainer Denny Skwierczynski musste neben den Langzeitverletzten auch auf Christian Rave (Rückenprobleme) und den zuletzt oft als Joker überzeugenden Andre Senger (Grippe) verzichten. Raves Platz in der Startelf nahm Henrik Sirmais ein. Zudem musste Nils Lange auf die Bank. Für ihn spielte erstmals Andre Ladendorf von Beginn an, während Marcello Meyer aus der Offensivzentrale auf die „Doppelsechs“ zurück rückte.

In der Anfangsphase hatten die Lübecker ihre Probleme, sich aus der eigenen Abwehr zu befreien. Rehden setzte den VfB mit frühem Pressing unter Druck, ließ keinen ruhigen Aufbau zu und eroberte Bälle. So erarbeitete sich der BSV ein optisches Übergewicht und hatte auch erste kleine Chancen. Mattia Trianni prüfte Jonas Toboll mit einem Schuss aus 20 Metern (3.). Gefährlicher wurde es, als El Zein Trianni über die linke Seite schickte, doch dessen Schlenzer aus halblinker Position parierte der VfB-Keeper ebenfalls (12.). Die Bemühungen der Lübecker endeten schon vor dem Strafraum oder im Abseits, so dass die Partie lange Zeit eine sehr zähe und unansehnliche blieb. Die Lübecker fanden erst nach einer halben Stunde offensiv etwas mehr statt. Doch als Milos Mandic an eine Meyer-Ecke nicht herankam, war kein Abnehmer bereit (32.). Die erste große Chance bot sich Stefan Richter, als er nach schönem Nogovic-Pass frei durch war, Mandic schon umspielt hatte, aber aus spitzem Winkel am mitgelaufenen Obst scheiterte (34.). Mandic war dann noch zur Stelle, als sich Sirmais erstmals gut durchgesetzt hatte – doch der Keeper parierte den Schuss aus spitzem Winkel (42.). Ohne Chance war Mandic dann zwei Minuten später, als eine Thomas-Ecke in den Strafraum flog und Meyer mit einer Kopfballbogenlampe, die sich genau in den Winkel senkte, zum 0:1 traf (44.).

Mit dieser Führung im Rücken kam der VfB stärker als zu Beginn der ersten Hälfte zurück aufs Feld. Die Gastgeber hatten es – wie schon gegen Ende des ersten Abschnitts – schwerer, ins Spiel zu finden. Nur Distanzschüsse von Trianni (50.) und Taiki Hirooka (59., jeweils drüber) gefährdeten das VfB-Tor ansatzweise. Auf der anderen Seite wurde ein Meyer-Schuss von Winkelmann noch abgeblockt (48.). Die gefährlichste Szene für das VfB-Tor ergab sich, als sich Hirooka auf der rechten Seite durchsetzte, El-Zein kurz ablegte und Tietz aus 20 Metern stramm abzog – doch der Ball strich hauchdünn am Lübecker Tor vorbei (65.). Der VfB hatte in dieser Phase schon Raum zum Kontern, spielte diese Möglichkeiten jedoch schlecht aus. Fast immer fehlte dem entscheidenden Zuspiel das richtige Timing. Arnold Suew belebte noch einmal, blieb aber oft zu ungenau. Sein Zuspiel verpasste Voß knapp (80.). Nach Zuspiel von Richter lenkte Wessel seinen Schuss zur Ecke (85.). Drei Minuten vor Ultimo gab es dann Elfmeter für den VfB. Sven Theißen war von El-Zein gefoult worden. Moritz Marheineke verwandelte zum Endstand.

BSV Rehden: Mandic – Bolyki, Wessel, Winkelmann, Obst – Lahyani (70. Tomic), Tietz – Hirooka (81. Pauli), Trianni, El Zein – Kifuta.

VfB Lübeck: Toboll – Voß, Wehrendt, Marheineke, Steinfeldt – Nogovic (72. Lange), Meyer – Sirmais, Ladendorf (76. Theißen), Thomas (72. Suew) – Richter.

SR: Benen (Nordhorn). Z: 350.

Tore: 0:1 Meyer (44.), 0:2 Marheineke (87., Foulelfmeter).

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