Auftakt : VfB ist heiß auf den Punktspielstart

Sieht seine Elf gut gerüstet für den Punktspielstart: Jonas Toboll, Keeper des VfB Lübeck.
Sieht seine Elf gut gerüstet für den Punktspielstart: Jonas Toboll, Keeper des VfB Lübeck.

Der VfB Lübeck empfängt morgen in der Fußball-Regionalliga zum Punktspielauftakt den SV Meppen auf der Lohmühle. Keeper Jonas Toboll sieht seine Elf gerüstet für das Duell mit dem Vierten der Vorsaison.

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25. Juli 2014, 08:00 Uhr

Die Sommerpause ist beendet. Als eine der ersten Fußball-Klassen startet die Regionalliga Nord am heutigen Freitagabend mit der Partie zwischen Eintracht Norderstedt und dem VfR Neumünster in die neue Saison. Aufsteiger VfB Lübeck freut sich am morgigen Sonnabend auf das Gastspiel des emsländischen Traditionsvereins SV Meppen. Anstoß auf der Lohmühle ist diesmal erst um 16 Uhr. „Wir freuen uns, dass es losgeht“, sagt Trainer Denny Skwierczynski. „Ich hoffe, dass viele Zuschauer den Weg finden.“

Auf eine „echte Standortbestimmung“ freut sich VfB-Torhüter Jonas Toboll bei diesem interessanten Vergleich. „Meppen wird uns gleich richtig willkommen heißen wollen in der Liga“, glaubt er. Die Zeiten, in denen Gegner auf der Lohmühle schon mit einer knappen Niederlage zufrieden waren, sind vorbei. Die Meppener werden als Vorjahresvierter gemeinhin als einer Herausforderer von Meister VfL Wolfsburg II gesehen, auch wenn Trainer Christian Neidhart defensiv einen „einstelligen Tabellenplatz“ als Ziel ausgab. Aber auch die Lübecker wurden in der Umfrage unter den Regionalliga-Trainern schon einige Male als Geheimtipp genannt. Einen Vergleich beider Teams möchte Toboll nicht anstellen. „Meppen hat Qualitäten. Aber wir schauen nur auf uns“, sagt er. „Und wir freuen uns einfach darauf, auf der Lohmühle mit einem tollen Spiel vor hoffentlich vielen Zuschauern in die Regionalliga zurückzukehren.“

Der 27-Jährige sieht sein Team gut gerüstet für den Start. „Die Vorbereitung war hart, aber sie war gut“, sagt er. Einen besonderen Dank richtete er dabei an Team-Manager Siegfried Dous. „Dass er uns ermöglicht hat, im Trainingslager so intensiv zu arbeiten und noch mal Extraschichten mit Fitnesstrainer Pedro Rodriguez zu absolvieren, hat uns sehr geholfen.“ Die Schwächephase, die das Team aufgrund der intensiven Einheiten durchmachte, hält der Schlussmann für beendet. „Eine solche Phase ist normal. Aber wir sind auf dem richtigen Weg, die Frische ist wieder da.“ Das Pokalspiel in Eichede war für ihn schon ein Indiz dafür. „Es war doch toll, wie viele Torchancen wir uns da schon erarbeitet haben. Das sah schon ganz gut aus.“

Dennoch plagen die Grün-Weißen ein paar Sorgen. Kapitän Moritz Marheineke fehlt ohnehin noch Wochen. Mit Sven Theißen fehlt ein zweiter kopfballstarker Mann, der im defensiven Mittelfeld seinen Platz wohl sicher gehabt hätte. Außerdem sind auch Christian Rave (wieder im Lauftraining) und Youngster Ricardo Radina (gebrochene Kniescheibe) nicht dabei. Dagegen ist Stefan Richter, der in Eichede einen dicken Knöchel davontrug, nicht schwerer verletzt. Ebenso wie beim angeschlagenen Patrick Bohnsack hofft Skwierczynski auf seinen Einsatz.

Im Vergleich zum Pokalspiel in Eichede sind nur kleinere Änderungen wahrscheinlich. „Ein, zwei Positionen könnten am Sonnabend anders aussehen“, sagt der Trainer. Im Blick hat er dabei wohl in erster Linie Andre Senger, der seine Rippenprellung überwunden hat und in Eichede nach seiner Einwechslung gleich Schwung ins Spiel brachte.

Wo seine Mannschaft nach vier Wochen Vorbereitung steht, weiß auch der 40-Jähige nicht genau. „Ich bin selbst gespannt“, sagt er. „Ergebnisse der Vorbereitung sind immer mit Vorsicht zu genießen, und in diesem Jahr haben wir aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit auch wenig Wert auf Resultate gelegt.“ Ein positives Ergebnis am Sonnabend um 17.45 Uhr würde dagegen die Aufstiegseuphorie in Lübeck weiter verlängern.

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