zur Navigation springen

Besondere Atmosphäre : VfB freut sich auf einziges Flutlichtspiel der Rückrunde

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalliga: Seit November unbesiegter VfB Lübeck empfängt heute den BV Cloppenburg.

Wenn Fußball-Regionalligist VfB Lübeck am heutigen Abend (19.30 Uhr) den BV Cloppenburg empfängt, ist das ein besonderes Spiel. Es ist die einzige Partie der Grün-Weißen, die in der Rückrunde unter Flutlicht ausgetragen wird. „Das ist immer eine ganz besondere Atmosphäre“, weiß VfB-Trainer Denny Skwierczynski. „Wir hoffen natürlich, dass auch wieder ein paar mehr Zuschauer als zuletzt den Weg zur Lohmühle finden.“ Gegen Lüneburg waren es zuletzt nur noch wenig mehr als 1100. Bei den Flutlicht-Heimspielen der Vorrunde kamen hingegen auch schon mal über 2000 Anhänger.

Sportlich lieferte der VfB zuletzt gute Argumente, auf die Lohmühle zu kommen. Die letzte Niederlage datiert vom 7. November 2014, seitdem blieben die Lübecker in neun Spielen unbesiegt. „Wir haben auch immer mal wieder Ausrufezeichen gesetzt“, sagt Skwierczynski und meint damit den 3:2-Sieg bei Tabellenführer Wolfsburg II und auch das jüngste 1:1 beim Meisterschaftsfavoriten Werder Bremen II.

Nur daheim lief es in den letzten Monaten nicht immer optimal. „Vielleicht haben wir uns inzwischen ein Standing erarbeitet, sodass die Mannschaften auf der Lohmühle defensiv noch konzentrierter auftreten“, glaubt der VfB-Coach, dass die Erfolge es der Mannschaft in dieser Beziehung nicht einfacher machen. „Aber es bleibt unser Ziel, die Leute auf der Lohmühle zu begeistern“, stellt Skwierczynski klar, dass an der grundsätzlich offensiven Ausrichtung nichts geändert wird. „Wir haben ja genügend Torchancen, müssen daraus eben nur mehr Tore machen. Das ist ein Entwicklungsprozess“, meint der 41-Jährige.

Vor dem Spiel gegen die als Tabellen-15. abstiegsbedrohten Cloppenburger, die zuletzt in Eichhörnchenmanier den einen oder anderen Punkt auch gegen stärker eingeschätzte Gegner sammelten, bangt der VfB weiter um Kevin Wölk und Stefan Richter. „Beide waren im Training dabei. Einsetzen werden wir sie aber nur, wenn kein Risiko mehr besteht“, betont der Trainer. Gleiches gilt für Routinier Nils Lange. Der 28-Jährige hat nach seiner Sprunggelenkverletzung das Training wieder aufgenommen und könnte im Kader stehen. Angesichts der breiteren Personaldecke denkt Skwierczynski trotz des zuletzt guten Auftritts in Bremen über kleinere Personalrochaden nach.

Anstoß: Heute, 19.30 Uhr (Lohmühle). – SR: Patrick Schult (Hamburg). – Voraussichtliche VfB-Aufstellung: Toboll – Bohnsack, Wehrendt, Marheineke, Knechtel – Voß, Theißen – Thiel, Meyer, Senger – Sirmais. – Es fehlen: Dümmel, Steinfeldt (beide Reha nach Kreuzbandriss).


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen