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VfB Lübeck : VfB empfängt Topteam Weiche zum Landesderby

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalliga: Die Lübecker hoffen heute Abend gegen den Tabellenzweiten auf eine große Kulisse an der Lohmühle. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Das Abrutschen in eine handfeste Krise hat der VfB Lübeck in der vergangenen Woche durch das 2:1 in Cloppenburg verhindert. Heute Abend beginnen nun die Wochen der Wahrheit in der Fußball-Regionalliga Nord – denn auf abstiegsbedrohte Gegner treffen die Grün-Weißen in den kommenden Spielen nicht mehr. Den Anfang macht das Landesderby, in dem es eigentlich um die Rolle als Nummer zwei im Land gehen sollte. Doch im Gegensatz zum VfB erwischte der ETSV Weiche einen Top-Start und ist als Tabellenzweiter bei neun Punkten Vorsprung (und noch einem ausstehenden Nachholspiel) den Lübeckern (derzeit Siebter) schon weit enteilt. „Es geht schon ein wenig um die Vormachtstellung im Land“, glaubt Trainer Denny Skwierczynski, „und das wird man auf dem Platz auch sehen.“

Gegen die Flensburger bietet sich somit die Gelegenheit zu zeigen, dass mehr in diesem VfB-Team steckt als bislang gegen die Teams der Top 10 (diese Spiele verlor man ausnahmslos) zu sehen war. Das unglückliche 1:2 gegen Titelfavorit Wolfsburg II vor zwei Wochen dient dabei zumindest ein wenig als Mutmacher. „Wir haben auch gegen starke Gegner oft ganz gute Leistungen gezeigt, aber keine Punkte geholt. Ich hoffe, dass wir jetzt endlich mal dran sind“, sagt Skwierczynski.

Vor dem ETSV, der im sechsten Jahr unter der Regie des früheren VfB-Zweitliga-Torjägers Daniel Jurgeleit wieder einen Schritt nach vorne machte, hat er Respekt. „Die Mannschaft ist stabil, hat sich wieder ein Stück entwickelt und hat auch die nötige Ruhe, wenn ein Spiel lange 0:0 steht. Die stehen nicht umsonst da oben.“ Um die besondere Stärke der Flensburger bei Standards weiß der VfB-Coach: „Das ist oft schwer zu verteidigen gegen eine so groß gewachsene Mannschaft. Wir müssen uns clever anstellen und dürfen nicht so viel Freistöße und Ecken verursachen.“

Personell ist die Lage bei den Grün-Weißen weiterhin entspannt. Aleksandar Nogovic könnte nach abgesessener Sperre zurückkehren – doch Skwierczynski hält sich noch bedeckt: „Wir haben mit Dennis Wehrendt als Innenverteidiger zwei gute Spiele gemacht. Vielleicht verändere ich das nicht.“

Nach bislang enttäuschender Zuschauerresonanz hoffen die Lübecker angesichts des Derbycharakters und des Freitagabendtermins auf eine bessere Kulisse. Aber schon der magere Saisonrekord (1642 gegen St. Pauli II) dürfte schwer zu erreichen sein. „Vielleicht kommen ein paar mehr als zuletzt gegen Wolfsburg. Der Gegner ist ja schon interessant“, hofft Geschäftsstellenleiter Florian Möller.

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