Oststeinbek : Verstärkte Polizeipräsenz in Oststeinbek

Mit Unterschriftenlisten (v.l.): Bürgermeister Jürgen Hettwer, Staatssekretär Torsten Geerdts, Britta Peth-Semic (Verein Sicherheit für Oststeinbek) und der Landtagsabgeordnete Lukas Kilian.
Mit Unterschriftenlisten (v.l.): Bürgermeister Jürgen Hettwer, Staatssekretär Torsten Geerdts, Britta Peth-Semic (Verein Sicherheit für Oststeinbek) und der Landtagsabgeordnete Lukas Kilian.

Innenministerium reagiert auf Wunsch der Bürger.

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15. Dezember 2017, 16:29 Uhr

Das Innenministerium reagiert auf den Wunsch der Oststeinbeker nach mehr Polizeipräsenz im Ort. Bei einem vom CDU-Landtagsabgeordneten Lukas Kilian organisierten Gespräch sagte Innen-Staatssekretär Torsten Geerdts (CDU) zu, als Sofortmaßnahmen verstärkt Polizeistreifen in Oststeinbek fahren zu lassen. Mit in Kiel waren Oststeinbeks Bürgermeister Jürgen Hettwer und die Vorsitzende des Vereins Sicherheit für Oststeinbek, Britta Peth-Semic.

Sie erläuterten die Situation in der Gemeinde direkt am Hamburger Stadtrand, wo 2016 die Wache geschlossen worden war. Wegen der hohen Einbruchskriminalität wünschten sich die Oststeinbeker mehr Polizeipräsenz im Ort, so Peth-Semic, die auch die Liste mit 1700 Unterschriften überreichte, die der Verein für eine personelle Verstärkung der Wache in Glinde gesammelt hatte. Eine Wiedereröffnung der Oststeinbeker Station sei momentan nicht möglich, es soll aber die regelmäßige wöchentliche Präsenz eines bürgernahen Beamten eingerichtet werden, sodass es wieder einen festen Ansprechpartner gebe, so Geerdts. Mehrere Beamte in der Polizeistation Glinde als Ansprechpartner für Oststeinbek sei mittelfristig ein Ziel. Die dafür nötige personelle Aufstockung sei erst 2020 möglich, weil es zurzeit an Personal fehle, so Geerdts. Durch eine intensivere Betreuung aus der Nachbarstadt und eine Verstärkung der Streifenpräsenz solle die Polizei vor Ort wahrnehmbar werden.

Als eine seiner ersten Amtshandlungen hatte Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) die Entscheidung der Vorgängerregierung korrigiert und die Reduzierung der Polizeipräsenz in den Kommunen gestoppt. Lukas Kilian, in Stormarn-Süd direkt gewählter Landtagsabgeordneter, hat sich für Oststeinbek eingesetzt. „Hauptsache es kommt wieder mehr Polizei in die Region. Mehr Präsenz in den Gemeinden stärkt die Sicherheit und schützt die Bürger“, führte Lukas Kilian weiter aus.

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