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Stormarner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 08:08 Uhr

Verjüngungskur für das Inihaus

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Großes Sommerfest mit viel Musik zum Renovierungsende an diesem Sonnabend: Auftritte dringen und draußen

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2015 | 13:09 Uhr

Sechs Wochen lang wurde gemalt, renoviert, verschönert und saniert – jetzt eröffnet das Inihaus am Sonnabend mit dem traditionellen großen Sommerfest wieder seine Türen.

„Mit bis zu 15 ehrenamtlichen Helfern haben wir die Räume renoviert, der Saal wurde das erste Mal seit 15 Jahren neu gestrichen, die Bühne hat einen neuen Teppich bekommen und natürlich wurde auch das Café wieder ein wenig neu gestaltet“, sagt Merit Schnauer aus dem Inihaus-Vorstand. „Wir sind allen sehr dankbar, dass auch dieses Mal wieder viele mit angepackt haben. Ohne die ehrenamtliche Unterstützung würden wir das ja nicht schaffen“, so Schnauer.

Mit dem Sommerfest beginnt jetzt in dem selbstverwalteten und selbstfinanzierten Jugendzentrum sozusagen auch die neue Saison, die dann bis zum nächsten Sommer und der dann beginnenden nächsten Renovierungsphase andauert. „Noch ist Platz für Konzerte und Veranstaltungen in den nächsten Monaten. Interessierte Bands können sich gerne bei uns melden.“ Insgesamt sei man im Team gut aufgestellt, weil auch in jüngeren Generationen immer wieder neugierige, neue Engagierte nachkommen. Sorge mache die Nachwuchsgewinnung trotzdem ein wenig, weil die Anzahl der Neumitglieder rückläufig sei. Ein gesamtgesellschaftliches und vielschichtiges Problem vieler Vereine, das sich auch im Initiative e.V. zeigt. „Es kommen zum Glück immer wieder auch neue Mitglieder und Engagierte nach. Aber es waren schon mal mehr, keine Frage. Das ist ein Bereich an dem wir arbeiten. Es gibt – so mein Eindruck – aktuell zum Beispiel auch nicht sonderlich viele Nachwuchsbands in Oldesloe und Umland“, bilanziert Schnauer, die seit einiger Zeit auch für die Planungen im Konzertsaal verantwortlich war.

Sie hat auch das musikalische Programm für das Sommerfest zusammengestellt, das auf einer Außenbühne und im Saal stattfinden wird. Los geht es mit dem Duo „Hans Herrmann“, das laut Schnauer „Arbeiterlieder der anderen Art“ im Gepäck hat.

Ab 16 Uhr spielt die Trommel-Combo „Noyana“ aus Reinfeld. Um 17 Uhr folgt der junge Oldesloer Nachwuchsmusiker Tristan. Für 18 Uhr hat sich das sozialkritische Bad Segeberger Songwriterprojekt „Zeitbombe Armut“ angekündigt. Sozialkritisch ist auch der Hip-Hopper „Torkel T“, der ab 21 Uhr im Konzertsaal zu hören sein wird. Auf ihn folgen CEO, die sich dem 1970er-Punk verschrieben haben. Als letzte Band des Sommerfestes sind dann „LA in Ashes“ eingeplant. Sie bringen Metal-Hardcore aus Itzehoe mit.

„Ich denke, dass da für jeden Musikgeschmack etwas dabei ist“, zeigt sich Schnauer mit dem Programm zufrieden. „Es gibt natürlich auch Getränke am Ini-Tresen und veganes Essen“, fügt sie an. Das Sommerfest, neben der großen alljährlichen Party am 25. Dezember das zweitgrößte Event im Inihaus, beginnt Samstag um 15 Uhr.
Bands, die im Inihaus auftreten wollen oder Interessierte, die sich aktiv ehrenamtlich in die Arbeit einbringen wollen, können sich unter info@inihaus.de melden.


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