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Stormarner Tageblatt

17. Oktober 2017 | 04:17 Uhr

Trittau : Verfolgung endet mit Schießerei

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ein 59-Jähriger Trittauer widersetzt sich eine Fahrzeugkontrolle und liefert sich mit der Polizei eine Verfolgungsjagd.

Eigentlich war es nur eine harmlose Fahrzeugkontrolle, doch die endete mit einer Schießerei und Notarzt-Einsatz. Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr sollte in Trittau ein Audi kontrolliert werden. Der Fahrer, ein 59-jähriger Trittauer, missachtete aber die Aufforderung zum Halten. Stattdessen gab er Gas, gefährdete Fußgänger und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Wentorf, Amt Sandesneben. Während der Flucht schaltete der Fahrzeugführer das Licht an seinem Wagen aus.

In Wentorf rammte er einen Funkstreifenwagen und hielt mit seinem Audi auf einen Polizeibeamten zu, der ihm Haltzeichen gab. Der Ordnungshüter konnte sich nur mit einem beherzten Sprung zur Seite davor retten, angefahren zu werden.

Daraufhin wurden von der Polizei mehrere Schüsse auf die Reifen der Beifahrerseite des Fluchtautos abgefeuert. Weil der Wagen dadurch fahruntüchtig wurde, konnte der Fahrer endlich festgenommen werden. Danach kollabierte der Trittauer aus bisher unbekannten Gründen. Er wurde in Polizeibegleitung mit einem Rettungswagen in die Uniklinik nach Lübeck gebracht.

Da es Hinweise auf Alkohol- und Medikamenteneinfluss gab, wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Im Krankenhaus war er zwar wieder ansprechbar, machte aber von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Das Auto wurde beschlagnahmt. Jetzt ermittelt die Kripo in Bad Oldesloe die Hintergründe dieser Verfolgung.

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