Vereinsvermögen geht an die Gemeinde Trittau

Axel Schulz und seine Stellvertreterin  Marion Oetjen, überreichten Trittau Bürgermeister Walter Nussel den Scheck über das Vereinvermögen. Foto: st
Axel Schulz und seine Stellvertreterin Marion Oetjen, überreichten Trittau Bürgermeister Walter Nussel den Scheck über das Vereinvermögen. Foto: st

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20. Mai 2011, 08:28 Uhr

Trittau | Im Jahr 2009 beschloss die Förderinitiative Schönaubad Trittau (FIT) ihre Auflösung. Der größte Teil des vorhandenen Vermögens - 7000 Euro - wurden bereits Anfang 2010 der Gemeinde Trittau übergeben. Nachdem ein Jahr vergangen ist und gegen den in Auflösung befindlichen Verein keine Forderungen mehr geltend gemacht wurden, konnte jetzt auch der Restbetrag des Vermögens von genau 1021,12 Euro der Gemeinde übergeben werden. Der Verein ist damit aufgelöst.

Der frühere Vorsitzende Axel Schulz und seine Stellvertreterin Marion Oetjen überreichten Bürgermeister Walter Nussel einen symbolischen Scheck mit der Bitte, den Gesamtbetrag von 8021,12 Euro der Satzung des aufgelösten Vereins entsprechend ausschließlich für sportliche Zwecke zu verwenden. Sie legten dabei dem Bürgermeister nahe, bei der Verwendung die DLRG und die Schwimmsparte des TSV Trittau zu Rate zu ziehen. 50 Prozent der Mittel kann die Gemeinde auch für die Anschaffung einer Beckenab-deckung des Schönaubades zur Vermeidung von Wärmeverlusten des Wassers verwenden, die besonders nach kühlen Nächten zum Zuheizen mit Nahwärme aus dem Blockheizkraftwerk Trittau-Mitte der Eon-Wärme zwingen.

Walter Nussel bedankte sich für die willkommenen Mittel und sagte eine bestimmungsgemäße Verwendung zu. Ein Betrag von 1000 Euro soll dieser Tage an die Schwimmsparte des TSV Trittau überwiesen werden, die dafür eine mobile Lautsprecheranlage für Wassergymnastik und Freizeitkurse der Schwimmsparte und der DLRG anschaffen will.

Die Frage einer Beckenabdeckung soll nach Bürgermeister Nussel erneut in den Gremien diskutiert werden. Trittau will versuchen, für dieses Projekt zusammen mit anderen Energieeinsparmaßnahmen an Gebäuden an Fördermittel der EU zu kommen. Ein Zuschuss aus dem Vermögen der aufgelösten FIT könnte möglicherweise die Entscheidung leichter machen.

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