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Angekommen : Verdienter Außenseitersieg des VfB Lübeck

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Aufsteiger VfB Lübeck ist in der Fußball-Regionalliga Nord offensichtlich angekommen. Dank des 1:0-Heimerfolges über den VfL Wolfsburg II sammelten die Grün-Weißen in den letzten vier Partien stolze zehn Punkte.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Vierter Heimsieg in Folge, zehn Punkte aus den letzten vier Ligaspielen – es läuft bei den Fußballern des VfB Lübeck derzeit rund. Das bekam am Sonnabend der amtierende Regionalliga-Meister VfL Wolfsburg II beim verdienten 1:0 (0:0)-Sieg der Gastgeber an der Lohmühle zu spüren.

Lübecks Trainer Denny Skwierczynski nahm im Vergleich zum 1:1 im Landesderby in Flensburg eine Veränderung vor. Für Rotsünder Dennis Wehrendt rutschte Routinier Nils Lange in die Startelf und fungierte neben Marcello Meyer als zweiter Sechser. Aleksandar Nogovic rückte vom Mittelfeld zurück in die Viererkette.

Der VfB begann mit viel Selbstvertrauen, erspielte sich ein Übergewicht und hatte nach einer Viertelstunde die erste gute Chance. Doch der auf eine Flanke von Lukas Knechtel folgende Kopfball von Henrik Sirmais ging knapp über das Gehäuse der in vielen Phasen pomadig wirkenden Niedersachsen. Auf der Gegenseite versuchte es Dragan Erkic aus der Distanz (17.), stellte aber VfB-Schlussmann Jonas Toboll vor keine echte Herausforderung. Die Gastgeber blieben in der Folgezeit spielbestimmend. Stefan Richter sorgte nach Pass von Nils Lange für Jubel an der Lohmühle, doch sein Treffer wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt (23.). Danach überschlugen sich die Ereignisse: Binnen 30 Sekunden scheiterte erst Finn Thomas an Gästekeeper Patrick Drewes, dann klärte Moritz Sprenger für seinen Torwart nach einer Direktabnahme von Dennis Voß in höchster Not. Und auch Sirmais hatte Pech, dass sein Kopfball knapp am Tor vorbei flog. Fast folgte die Strafe, die ein Schock für den VfB gewesen wäre. Doch da Albion Avdijaj es aus Nahdistanz fertig brachte, den Ball nach Erkic-Vorlage nicht ins leere Tor zu befördern, blieb der bis dahin besseren Mannschaft ein Rückstand erspart. Der VfB hatte auch durch Christian Rave das 1:0 auf dem Fuß. Doch letztlich konnte erneut Drewes gerade noch klären (37.). So ging es nach einem starken Auftritt der Grün-Weißen mit einer aus Sicht der Gäste schmeichelhaften Nullnummer in die Halbzeit.

Im zweiten Abschnitt knüpften die Hausherren nahtlos an die gute Leistung an und kamen zu weiteren Möglichkeiten. Rave scheiterte per Linksschuss am Wolfsburger Keeper (50.) und vergab zudem vier Minuten später von der Strafraumgrenze. Ein Treffer für Lübeck lag längst in der Luft – und fiel schließlich auch. Zunächst setzte Richter nach Linksflanke von Andre Senger den Ball zwar nur an die Latte, doch den zurückspringenden Ball verwertete Thomas zur hochverdienten 1:0-Führung. Weil Voß in der Schlussminute freistehend am langen Pfosten vorbeizielte, blieb es beim knappen, aber verdienten Sieg der Hausherren.

„Zwölf Ecken, ein Tor und drei Punkte. Wir haben heute alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und verdient gewonnen, weil wir einen enormen Willen und viel Tempo an den Tag gelegt haben“, freute sich Siegtorschütze Finn Thomas.

VfB Lübeck: Toboll – Voß, Nogovic, Marheineke, Knechtel – Lange, Meyer – Sirmais (46. Senger), Rave (83. Ladendorf), Thomas (90. Thiel) – Richter.

VfL Wolfsburg II: Drewes – Rossmann (72. Hernandez), Sprenger, Klamt (72. Henneböle), Kleihs – Schulz, Masmanidis (72. Chamorro) – Erkic, Affane, Herrmann – Avdijaj.

SR: Heft (Wietmarschen); Zuschauer: 1385.

Tor: 1:0 Thomas (67.).

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