„Uns Huus“ wird 25

Die Arbeiterwohlfahrt möchte das Jubiläum von „Uns Huus“ mit einem Straßenfest feiern (v. l.): Erika Runge, der Vorsitzende Jürgen Eckert, Renate Eppendorfer, Leiterin des Buchladens, und Pressebeauftragter Gerhard Bartel.
Die Arbeiterwohlfahrt möchte das Jubiläum von „Uns Huus“ mit einem Straßenfest feiern (v. l.): Erika Runge, der Vorsitzende Jürgen Eckert, Renate Eppendorfer, Leiterin des Buchladens, und Pressebeauftragter Gerhard Bartel.

Straßenfest, Helene-Fischer-Double, Clown und Infomeile zum Jubiläum

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10. Juli 2014, 13:08 Uhr

Das Haus der Arbeiterwohlfahrt in Ahrensburg hat Geburtstag. Vor 25 Jahren übernahm der Ortsverein „Uns Huus“ in der Manhagener Allee 17. Und das wird jetzt mit einem Straßenfest im und vor dem Haus gefeiert, Termin ist am morgigen Sonnabend ab 10.45 Uhr. Den Auftakt machen die „St Pauli Rock’n’Roll Kids“, ein Musikprojekt aus dem Hamburger Stadtteil.

Als weiteren Knüller hat die Awo Barbara Vorbeck engagiert, ein Double der bekannten Sängerin Helene Fischer. Sie tritt ab 12 Uhr auf der Bühne auf. Für die Moderation sorgt Jan-Malte Andresen, der hauptberuflich für die Welle Nord im Rundfunk arbeitet. Und er wird auch mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Björn Engholm diskutieren. Engholm war in diesem Amt schon Gast zur Eröffnung des Hauses und hat sein Kommen zugesagt.

Beim Straßenfest tritt auch eine Gruppe der Tanzschule am Schloss mit einer Kinder-Disco auf. Clown „Pauli“ möchte die Kinder mit Luftballons begeistern, der Chor des Peter-Rantzau-Hauses und die in diesem Jahr gegründeten Squaredancer bereiten ebenfalls ein Programm vor.

Auf einer Info-Meile stellen sich die Akteure der Awo-Dienste und befreundete Gruppen vor. „Unter anderem die Tafel, die Alzheimer-Gesellschaft und der Tauschring“, sagt der Vorsitzende Jürgen Eckert. Er hofft auf großen Zulauf an diesem Markttag und auch darauf, weitere Menschen für eine Zeitspende für ihre Mitmenschen zu begeistern.

„Uns Huus“ sollte Ende der 1980er Jahre nach langem Leerstand eigentlich abgerissen werden. Das 1912 errichtete Wohn- und Geschäftshaus sollte dem Tunnel unter der Bahn weichen. Doch hier kam das Ehepaar Käthe und Ernst Naumann ins Spiel. Der Druckerei-Manager und seine Frau investierten etwa eine Million D-Mark für den Kauf und die Renovierung und stifteten das Haus der Arbeiterwohlfahrt. Käthe Naumann hinterließ später ein Vermächtnis, aus dem ein Anbau finanziert wurde. Dort ist heute die „Kinderkiste“ untergebracht, ein Kaufhaus für Kindersachen aus 2. Hand. Im Haus arbeiten die Beratungsstellen für Schuldner, Mieter, Blinde und Migranten, auch die Geschäftsstelle der Hilfsorganisation ist hier untergebracht. Spiel- und Kindergruppen sowie die sozialpsychiatrischen Dienste und ein Trödelmarkt komplettieren das Angebot.

„Wir haben uns erfreulich entwickelt“, sagt Jürgen Eckert. Er wünscht sich noch mehr und vor allem jüngere Mitstreiter. „Bei der Kinderkiste ist uns das schon gelungen“, sagt er, „dort wirken 16 jüngere Ehrenamtliche mit.“



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