Unglückliches Ende des Sprenger Schützenfestes

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21. Juli 2009, 12:46 Uhr

Sprenge | Ein tragischer Unfall überschattete am Sonntag das bis dahin fröhliche Sprenger Schützenfest. Zum Ende des Festes gab es traditionell ein Höhenfeuerwerk. Viele Menschen waren gekommen, um sich die farbenfrohen Lichtspiele am Himmel anzusehen. Punkt 22.30 Uhr zündeten Mitarbeiter einer Sandesnebener Spezialfirma für Feuerwerke die ersten Raketen.

Dann geschah das Unglück. Von zwei nebeneinander stehenden Batterien mit mehreren Feuerwerkskörpern brannte eine durch. Die Feuerwerkskörper flogen zur Seite und nicht senkrecht nach oben. Mindestens ein Geschoss traf ein Mädchen aus Eichede ins Gesicht. Die Elfjährige erlitt Verbrennungen zweiten Grades und wurde mit einem Rettungswagen unter Notarztbegleitung in die Uniklinik nach Lübeck gebracht.

Obwohl der gefährliche Bereich weiträumig abgesperrt und die Feuerwehr vor Ort war, passierte dieser Unfall. "So etwas kann man nicht vorhersehen. Wir haben sowohl im Vorwege als auch während der Veranstaltung alles getan, was wir konnten", beteuert Bürgermeister Heino Doose. Sollte im kommenden Jahr wieder ein Feuerwerk stattfinden, werde der Sicherheitsbereich deutlich vergrößert, erklärte der Bürgermeister. Den Schützen und den meisten Gästen war nach diesem Unfall die Lust am Feiern vergangen.

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