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Grosshansdorf : Unfall auf der A1: Verhängnisvolle Kettenreaktion

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Ein Lkw-Fahrer verliert die Kontrolle über seinen Vierzigtonner und gerät ins Schlingern. Sein Anhänger schleudert sich los und kippt quer zur Fahrbahn um – mitten auf der Autobahn.

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2014 | 17:17 Uhr

Großhansdorf | Als er einem Lkw ausweichen wollte, der mit einer Reifenpanne auf dem Standstreifen der A1 bei Großhansdorf (Stormarn) stand, verlor ein Lkw-Fahrer am Donnerstagnachmittag die Kontrolle über seinen Vierzigtonner. Der Anhänger des Gespanns schaukelte sich auf und riss schlagartig an der Deichsel ab. Der Anhänger streifte den Pannen-Lkw, kippte um und blieb quer zur Fahrbahn in Fahrtrichtung Hamburg liegen. Erstmeldungen, wonach es bei dem Zusammenprall Verletzte geben sollte, bestätigten sich nicht. Beide Lastwagenfahrer blieben bei dem Unfall unverletzt.

Der Sachschaden wird bisher auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Momentan leiten Beamte des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe den Verkehr auf dem dritten Fahrstreifen in Richtung Hamburg an der Unfallstelle vorbei. Die aktuelle Staulänge beträgt jetzt bereits sechs Kilometer und der Verkehr staut sich inzwischen auf die A21 zurück. Das Autobahnrevier empfiehlt daher den Verkehrsteilnehmern an der Abfahrt Bargteheide in Richtung Hamburg die A1 zu verlassen, weiter die Straße Beimoorweg durch Ahrensburg zu nehmen und bei Ahrensburg wieder auf die A1 Richtung Hamburg zu fahren.

Die Aufräum- und Bergungsarbeiten werden sich dort bis auf unbestimmte Zeit hinziehen. Der rechte und mittlere Fahrtstreifen bleiben gesperrt. An der Unfallstelle eingesetzt waren die freiwilligen Feuerwehren aus Bargteheide und Hammor, sowie der Rettungsdienst und die Polizei.

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