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Stormarner Tageblatt

20. August 2017 | 21:54 Uhr

Über den Tellerrand geschaut

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Rabea Stahl ist die neue Tourismusmanagerin des Kreis Stormarn / Kooperation mit dem Herzogtum Lauenburg gestartet

Stormarn ist eine einzige Erfolgsgeschichte, da ist sich Landrat Klaus Plöger sicher. Und auch wenn er stets betont, dass er mit Marketing an sich nicht so viel am Hut hat, wiederholt er diese Überzeugung wie ein Mantra. Das Ziel des Landrats ist z klar formuliert: Die Stormarner Erfolgsgeschichte fortschreiben und ausbauen. Und das gelinge besonders gut, mit jungen, motivierten und kreativen Mitarbeitern. „Ein Bereich, in dem wir tatsächlich leider noch etwas hinterherhängen, ist der Tourismus. Daran wird also gearbeitet“, so Plöger. Seit 2011 wird das Tourismusmanagement beim Kreis professionell betrieben. Drei Jahre lang lief das über einen externen Dienstleister. Diese Verträge liefen aus und jetzt geht es mit Rabea Stahl und der Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH (HLMS) auf neuen Wegen weiter.

Die HLMS hat seit über einem Jahrzehnt das Tourismusmanagement im Herzogtum in der Hand und kann positive Bilanzen vorweisen. „In diesem Fall liegt das Herzogtum noch vorne und wir können als Stormarner noch etwas lernen“, so Plöger. Der Kreis wird Mitgesellschafter der HLMS und beauftragt diese, das Management im Sinne des Kreises fortzusetzen. „Wir erhoffen uns durch die gemeinsame Geschäftsführung auch auf überregionaler Ebene Synergieeffekt für gemeinsame neue Projekte und Ideen“, so Thorsten Kuhlwein, der diesen Bereich in der Kreisverwaltung betreut.

Die neue Stormarner Tourismusmanagerin Rabea Stahl bringt bereits eine Menge Erfahrung mit. Studiert hat sie BWL, Marketing und Tourismus an der Fachhochschule Westküste und arbeitete bereits in mehreren Kreisen und Regionen in Norddeutschland im Tourismusbereich. Zwischendurch zog es sie in eine Werbeagentur. „Das war auch eine sinvolle Erfahrung, wenn man die Seite mal kennengelernt hat“, so die 33-Jährige.

Gestern war ihr erster Arbeitstag und noch sei sie dabei „richtig anzukommen“. Kürzlich sei sie nach Reinfeld gezogen und schaue sich nun in der Umgebung um. „Ich muss den Kreis und die Leute erst kennen lernen, um dann zu schauen, wo man genau ansetzt“, sagt sie. Aber ihr sei sehr schnell aufgefallen, dass Stormarn durchaus touristisches Potenzial habe. Vor allem für Tagesausflüge seien viele schöne Ziele vorhanden. „Hier ist eine gute Naherholung möglich unter dem Motto: Raus aus der Stadt!“

Dass es ein wenig an einzelnen, exklusiven touristischen Zielen mangele, sei nicht so schlimm. „Man kann auch das Gesamtpaket als Marke weiter etablieren und vermarkten“, so Stahl. Zunächst sei es aber primär wichtig für sie, dass sie Netzwerke anlegen könne und ein Gefühl für die Region entwickle. Durch die Arbeit ihrer Vorgängerinnen sei schon eine gute erste Basis gelegt worden. „Ich selbst habe auch erst durch sie so richtig von Stormarn gehört unter touristischen Gesichtspunkten“, erzählt sie. 120 000 Euro stehen für ihren Aufgaben- bereich zunächst zur Verfügung. „Das ist schon mal ganz okay für den Anfang“, sagt Rabea Stahl.

„Stormarn ist groß und hat viel zu bieten. Wer uns kennt, der weiß, dass wir so etwas nicht anpacken, damit wir am Ende auf dem letzten Platz stehen. Ich bin positiv gestimmt, dass Frau Stahl die Sacher voranbringt. Und die Kooperation mit dem Herzogtum läuft auch bei der Kreisleitstelle und dem Abfall gut, also warum dann nun nicht auch beim Tourismus“, ergänzt Plöger.

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von
erstellt am 01.Aug.2014 | 10:45 Uhr

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