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Rückschlag : Twisters können mit Erfolg noch nicht umgehen

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Ahrensburger Regionalliga-Basketballerinnen landen nach einem kurzen Zwischenhoch beim jüngsten 51:70 gegen den Kieler TB wieder auf dem Boden der Tatsachen.

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2013 | 08:00 Uhr

Konstanz ist in der noch jungen Saison ein Fremdwort für die ebenso junge Mannschaft der Ahrensburg Twisters. Die Basketballerinnen aus der Schlossstadt haben beim 51:70 (27:34) gegen den Tabellenführer Kieler TB ihre zweite Niederlage im dritten Spiel kassiert – und die Grenzen aufgezeigt bekommen.

Den Grund für die deutliche Schlappe hatte Coach Carsten Schittkowski sofort erkannt – und ließ Milde walten. „Wir sind einfach mit dem überragenden Erfolg vom 83:58 gegen Hohenwestedt aus dem Spiel zuvor nicht klar gekommen. Meine Spielerinnen dachten, dass sie jetzt auch gegen Kiel locker gweinnen würden“, erklärte Schittkowski: „Das dem nicht so ist und jedes Spiel vollkommen konzentriert angegangen werden muss, haben wir jetzt schmerzlich erfahren.“ Der Coach betonte aber auch: „Mein Team ist unglaublich jung, eine Wundertüte. Man muss den Spielerinnen die Chance geben, sich auch durch solche Niederlagen zu entwickeln. Uns hat gegen Kiel Routine und Cleverness gefehlt.“

Und eine Schlüsselspielerin. Center Sabrina Lange fällt sechs Wochen wegen einer Knöchelverletzung aus – die 1,90 Meter große „Bank unter dem Korb“, wie Schittkowski sagt, wurde in vielen Phasen schmerzlich vermisst.

Nach dem ersten Viertel lagen die Stormarnerinnen 10:14 zurück. Vom Ergebnis her erträglich, die Leistung aber stimmte schon in diesem Durchgang nicht. In der Offensive zu unkonzentriert, in der Verteidigung ohne die nötige Intensität – die Gastgeberinnen bogen früh auf die Verliererstraße ein. Auch, weil sie nie den Schalter umlegen und die Leistung aus dem Hohenwestedt-Spiel erreichen konnten. „Ich will nicht sagen, dass wir gewonnen hätten, aber wenn wir diese Leistung, und vor allem diesen Willen gegen Kiel gezeigt hätten, dann wäre es enger geworden“, mutmaßte Schittkowski, dessen Team langsam aber beständig den Anschluss gegen die Gäste verlor. Dem 27:34 in der Halbzeit folgte nach dem dritten Durchgang ein 42:56 – die Vorentscheidung in einer weitestgehend einseitigen Partie.


Punkte für die Ahrensburg Twisters: Laima Butt (14/4), Merle Bitter (13/7), Nadine Partey (7/1), Mirja Beckmann (6), Ulrike Haas, Anna Kunze (je 4), Jennifer Struve (3/1).

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