Aufwind : Twisters dürfen weiter vom Titelgewinn träumen

Weiter im Aufwind: Mirja Beckmann (am Ball) und die Ahrensburg Twisters entthronten den bisherigen Tabellenführer BG Rotenburg/Scheeßel II und sind nunmehr seit sechs Partien unbesiegt.
Weiter im Aufwind: Mirja Beckmann (am Ball) und die Ahrensburg Twisters entthronten den bisherigen Tabellenführer BG Rotenburg/Scheeßel II und sind nunmehr seit sechs Partien unbesiegt.

In der 2. Regionalliga haben die Basketballerinnen der Ahrensburg Twisters das Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenführer BG Rotenburg/Scheeßel II mit 64:54 gewonnen.

shz.de von
29. Januar 2015, 08:00 Uhr

Die Basketballerinnen des Ahrensburger TSV haben ihre Erfolgsserie in heimischer Halle weiter ausgebaut. In der 2. Regionalliga setzten sich die ATSV-Twisters mit 64:54 (37:37) gegen die BG Rotenburg/Scheeßel II durch und feierten damit nicht nur den sechsten Sieg in Serie, sondern haben damit auch das dritte Spitzenspiel in Folge gewonnen. Durch den Erfolg gegen den bisherigen Tabellenführer zogen die Ahrensburgerinnen mit der BG nach Punkten gleich und haben nur zwei Zähler Rückstand auf den neuen Ligaprimus Kieler TB, der bereits eine Partie mehr ausgetragen hat.

Ein wenig Enttäuschung aber machte sich trotz des Sieges bei den Schlossstädterinnen breit. Denn nach der ärgerlichen Hinspielniederlage (57:68) wollte der ATSV auch den direkten Vergleich zurückerobern, der bei Punktgleichheit am Ende entscheidend ist. Und zunächst sah es auch danach aus, als wäre dies gelungen – auf der Anzeigentafel leuchtete nach Spielschluss ein 64:52 auf. Die Ernüchterung folgte allerdings wenige Sekunden später, als das Ergebnis korrigiert wurde. Das Kampfgericht hatte einen Korberfolg der Gäste zwar auf dem Spielberichtsbogen vermerkt, diesen aber zunächst nicht ins digitale Anzeigensystem eingespeist.

Nach einem Blitzstart der Twisters (13:3) entwickelte sich eine phasenweise hektische und von beiden Seiten unkonzentriert geführte Partie. Auf Seiten der Twisters, die während der Trainingswoche mit zahlreichen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatten, schlichen sich trotz der Führung immer wieder kleine Fehler im Angriff und in der Verteidigung ein. Unachtsamkeiten, die der Gegner zu Punkten nutzte. Insbesondere im Schlussabschnitt (12:20) agierten die ATSV-Damen zu fahrlässig und verspielten somit die Chance, den direkten Vergleich deutlich für sich zu entscheiden.

Am kommenden Wochenende hoffen die Twisters darauf, ihre Position im Titelkampf weiter verbessern zu können. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn die BG Halstenbek/Pinneberg, Tabellenvorletzter, konnte bislang erst eine ihrer neun Partien für sich entscheiden.

Für die Twisters spielten: Sabrina Ochs (19), Samantha Ochs (14), Sabrina Lange (12), Josina Großmann (6), Anna Kunze (5), Lara Müller (4), Mirja Beckmann, Nicole Michelson (je 2), Merle Schrader, Carina Kellermann.

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