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Stormarner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 15:57 Uhr

Turnhalle wird nur saniert

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Neubau an der Grundschule Lütjensee wäre mit mindestens 650 000 Euro zu teuer

Der Schulverband hat nach Prüfung der Alternativen Neubau oder Sanierung beschlossen, die Turnhalle der Grundschule Lütjensee sanieren zu lassen. „Der Preisunterschied war zu hoch“, sagt Schulverbandsvorsteher Heiko Röttinger. Ein Neubau hätte mindestens 650    000 Euro gekostet. Die Sanierung des Fußbodens, ein Prallschutz, energiesparende Beleuchtung und eine neue Heizung seien für 120  000 Euro machbar. In der Summe sind auch moderne Sportgeräte berücksichtigt, da einige der vorhandenen nicht mehr heutigen Standards entsprechen.

Auch das Dach des Altbaus ist teilweise nicht in Ordnung. Bei Sturm verrutschen Ziegel, die noch nach alter Technik angebracht sind. Hier ist eine punktuelle Sanierung vorgesehen, die ausreichend Sicherheit gewährleistet. Ein neues Dach hätte 170  000 Euro gekostet.

Finanziert werden die Sanierungen, für die jetzt Angebote eingeholt werden, über eine direkte Umlage von den Verbandsgemeinden Großensee und Lütjensee. „Wir wollen keine weiteren Schulden im Schulverband aufbauen“, sagt Röttinger. Er hofft, dass die Sanierung der Sporthalle in den Weihnachtsferien beginnen kann. Sollte der Sportbetrieb zu sehr eingeschränkt werden, sind auch die Osterferien möglich. Das Dach soll repariert werden, sobald die Angebote ausgewertet sind.

Zudem diskutierte der Schulverband die Satzung für die offene Ganztagsschule. Künftig sollen Elternbeträge nur an fünf Monaten in jedem Halbjahr erhoben werden, da es oft auf Unverständnis stieß, zahlen zu müssen, wenn das Kind gar nicht mehr zur Schule geht. „Wir haben uns bislang nach dem Schulhalbjahr gerichtet, das unabhängig von den Ferienzeiten ist. Der Beitrag bleibt gleich, wird aber auf fünf Monate umgelegt“, so Röttinger. Die neue Satzung soll in der Sitzung am 16. November verabschiedet werden.

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