zur Navigation springen

Fehmarnbeltquerung : Tunnel: Bau nützt Firmen der Region

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bauherr Femern A/S gibt Leitfaden für Unternehmen heraus, damit sich interessierte Baufirmen besser finden können. Große internationale Baukonsortien werden bei der Realisierung des Projekts auf regionale Betriebe zur Unterstützung angewiesen sein.

shz.de von
erstellt am 31.Dez.2013 | 08:30 Uhr

Eine neue Initiative von Femern A/S soll es Hauptbauunternehmern, Subunternehmern und Zulieferern beim Bau der kommenden Festen Fehmarnbeltquerung leichter machen, einander zu finden.

Mehrere Hundert kleinere und mittelgroße Unternehmen sind bereit, um sich einen Teil der Bauaufträge beim Projekt Feste Fehmarnbeltquerung zu sichern. Im Verlauf des Jahres 2013 konnte Femern A/S ein steigendes Interesse seitens der Unternehmen feststellen – nicht zuletzt seit September, als das Tunnelprojekt zwischen Puttgarden und Rødbyhavn international ausgeschrieben wurde. Die ausgeschriebenen Verträge haben einen Wert von voraussichtlich bis zu 30 Milliarden Dänischen Kronen.

„Es sind große, international zusammengesetzte Bauunternehmerkonsortien, die sich am Wettbewerb um die Verträge zum weltweit längsten Absenktunnel beteiligen. Sie werden bis zu einem gewissen Umfang eigene Arbeitskräfte und Ausrüstung für das Bauprojekt mitbringen, doch sie benötigen auch Subunternehmer aus der Region, also aus Norddeutschland und ganz Dänemark“, sagt der Technische Direktor von Femern A/S, Steen Lykke: „Wir gehen davon aus, dass die Konsortien bereits in der Angebotsphase untersuchen werden, welche Aufgaben sich bei den kleineren und mittelgroßen Unternehmen einkaufen lassen, die sich darauf vorbereitet haben, als Subunternehmer zu agieren. Als Bauherr können wir natürlich keinen direkten Kontakt zwischen den Parteien vermitteln, doch wir können es ihnen leichter machen, sich zu finden“, so Steen Lykke.

Femern A/S hat einen Leitfaden ausgearbeitet, in dem konkrete Aufgaben beschrieben werden, die für Subunternehmer relevant sein können. Es kann sich hierbei um Stahlbau- und Schweißarbeiten, die Lieferung von maritimer Ausrüstung oder Dienstleistungen im Bereich Bewachung und Catering handeln.

Im Frühjahr 2014 schaltet Femern A/S eine spezielle Internetseite frei, die als Marktplatz fungieren wird. Auf der Internetseite erhalten die Subunternehmer die Möglichkeit, ihr Angebot zu beschreiben, und sobald bei den Bauunternehmerkonsortien der Bedarf entsteht, lässt sich mit ihrer Hilfe zwischen den Parteien schnell und effektiv ein Kontakt schaffen.

>Den Leitfaden für Unternehmen gibt es unter www.femern.de

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen