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Top-Stars : TSV Trittau freut sich auf die Elite

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Aufsteiger in die 1. Badminton-Bundesliga empfängt heute (ab 14 Uhr) den mit Nationalspielern gespickten 1. BC Beuel, der mit Europameister Marc Zwiebler antritt. Bei den Stormarnern schlägt vielleicht Nikolaj Persson nach langer Verletzung wieder auf.

Riesige Vorfreude herrscht beim TSV Trittau vor dem heutigen Duell mit dem 1. BC Beuel. Im zweiten Bundesliga-Heimspiel müssen die Stormarner gegen echte Top-Stars der Badminton-Szene antreten. Für den Bonner Stadtteilclub schlägt nicht nur der amtierende Europameister Marc Zwiebler auf, sondern auch die weiteren Nationalspieler Ingo Kindervater und Birgit Michels. Für das ungleiche Duell zwischen Dorfverein und Starequipe hat sich auch der NDR mit einem Filmteam angekündigt.

Aufsteiger Trittau rechnet sich selbst keine Chancen auf einen Punktgewinn aus und verzichtet für die Partie (ab 14 Uhr, Gymnasium Trittau, Heinrich-Hertz-Str. 7) auf Eintritt. Für die TSV-Mannschaft wird es ein anstrengendes Wochenende, denn nach dem heutigen Heimspiel geht es morgen zum TV Refrath ins rund 450 Kilometer entfernte Bergisch-Gladbach.

Am vergangenen Wochenende war ein Auswärtstrip für die Trittauer indes sehr erfolgreich. Beim deutschen Ranglistenturnier feierte der TSV insgesamt vier Halbfinalteilnahmen – und damit so viele wie nie zuvor. Im Einzel musste sich Ary Trisnanto, Trittaus Nummer eins, Sven Eric Kastens vom FC Langenfeld in drei Sätzen geschlagen geben (21:16, 14:21, 17:21). Im Mixed überraschten Jonathan Persson und Meisy Jolly Lee bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt. Sensationell schalteten sie in der Vorschlussrunde die an Nummer eins gesetzten Thorsten Hukriede/Neele Voigt (BV Wesel/Blau-Weiß Wittorf) aus. Im Finale setzte es für die Trittauer dann eine klare 17:21, 17:21-Niederlage gegen Raphael Beck und Kira Kattenbeck (Refrath/Wesel), die zuvor das zweite TSV-Mixed Trisnanto/Charlotte Persson ausgeschaltet hatten.

Noch überraschender war aber das Comeback von Nikolaj Persson, das Hoffnung auf mehr machte. Nach seiner monatelangen Verletzungspause erreichte Persson im Doppel an der Seite von Lars Rieger das Halbfinale, wo beide gegen die späteren Sieger Denis Nyenhuis/Phillip Wachenfeld chancenlos waren (11:21, 11:21). Für Persson war es der erste Wettkampf seit März, um sich zu schonen, verzichtete der 22-Jährige auf das Einzel. Ob er auch an diesem Wochenende in der Bundesliga spielen wird, ist fraglich.

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erstellt am 28.Sep.2013 | 08:00 Uhr

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