zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 08:37 Uhr

Entscheidung : TSV Bargteheide ist Vizemeister

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Verbandsliga-Absteiger behauptet Rang zwei in der Fußball-Kreisliga durch einen 4:1-Sieg über den VfL Rethwisch. Der SV Preußen Reinfeld wird Dritter.

Die Meisterschaft war schon entschieden, der Kampf um Platz zwei allerdings bis zum letzten Spieltag spannend. Am Ende sicherte sich der TSV Bargteheide in der Fußball-Kreisliga die Vizemeisterschaft. Mit einem 3:1-Erfolg über den VfL Rethwisch behauptete der Verbandsliga-Absteiger Rang zwei gegenüber dem SV Preußen Reinfeld, der zum Abschluss den SV Meddewade mit 7:0 vom Platz fegte. Somit werden die Weinroten an der Aufstiegsrunde der Kreisliga-Zweiten teilnehmen. Der Sieger dieser vorsorglich angesetzten Runde wird allerdings nur dann aufsteigen, wenn in der Verbandsliga Süd-Ost eine Mannschaft verzichtet.

 

VfL Rethwisch – TSV Bargteheide 1:4 (0:2)

Der VfL Rethwisch zeigte eine gute Leistung, verteidigte energisch und versuchte über die kompakte Defensive zu Kontermöglichkeiten zu kommen. Die Gäste aus Bargteheide waren daher optisch überlegen – und glänzten besonders durch ihre Effektivität im Abschluss. Nur wenige Torchancen reichten dem TSV Bargteheide, um einen ungefährdeten Sieg herauszuschießen. „Wir haben das gespielt, was unser dezimierter Kader hergegeben hat. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, und wir werden nächste Saison wieder angreifen“, lobte VfL-Trainer Kay Chylla.

Tore: 0:1 Frederik Kuehn (27.), 0:2 Frederik Kuehn (29.), 0:3 Emil Chismatullin (53.), 0:4 Frederik Kuehn (63.), 1:4 Alessandro Patriarchi (69./FE).

 

Bargfelder SV – Witzhaver SV 1:1 (1:0)

Der Bargfelder SV drängte von Beginn mit Vehemenz auf das Tor der Gäste und ging folgerichtig in der 23. Minute bereits in Führung. Witzhave ließ sich fortan in die eigene Hälfte zurückfallen und lauerte auf Konter. Nach dem Ausgleich entwickelte sich die Partie dann zu einem richtigen Krimi. Die Hausherren hatten ein ums andere Mal den erlösenden Siegtreffer auf dem Fuß, aber mit jeder vergebenen Möglichkeit stieg die Gefahr, in einen Konter zu laufen. Das Zittern hielt bis zum Schlusspfiff an. „Auch wenn wir uns das heute anders vorgestellt haben, sind wir am Ende mit dem Punkt sicher in der neuen Kreisliga dabei“, resümierte der Bargfelds Trainer Martin Nickel.

Tore: 1:0 Ben Rathje (23.), 1:1 Rasmus Bozyk (54.).

 

SV Türkspor Oldesloe – SV Hamberge 1:4 (1:1)

Nach der hektischen Anfangsphase und dem frühen Führungstreffer der Hamberger durch Michael Dalinger und dem schnellen Ausgleich von Ruchan Sebers verpassten die Gastgeber mehrere Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Der SV Hamberge fand mit der zweiten Hälfte besser ins Spiel. Die Gäste nutzten die Unachtsamkeiten in der Defensive des SV Türkspor aus, legten zwei Treffer vor und blieben bis zum Abpfiff federführend.


Tore: 0:1 Michael Dalinger (3.), 1:1 Ruchan Serbest (8.), 1:2 David Clasen (51./FE), 1:3 Christian Dumalski (53.),1:4 Danny Clasen (90.).

 


SV Meddewade – SV Preußen Reinfeld 0:7 (0:1)

Der SV Preußen Reinfeld hat die Saison mit einem Kantersieg gegen Meddewade abgeschlossen. „Wir hatten auch in der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen, konnten diese aber nicht verwerten. In der zweiten Halbzeit waren wir dann effektiver. Mit etwas mehr Genauigkeit hätten wir auch zweistellig gewinnen können“, meinte Reinfelds Co-Trainer Christopher Naatz nach dem Spiel und einer mageren Pausenführung. Trotz des 20. Saisonsieges mussten sich die Reinfelder mit dem dritten Rang zufrieden geben. „Wenn man die Umstände der Saison betrachtet, kann man mit der Platzierung sehr zufrieden sein. Wir hatten zahlreiche Verletzte im gesamten Saisonverlauf zu beklagen. Wenn wir alle Spieler an Bord gehabt hätten, wäre sicher mehr rausgekommen“, so Naatz. Für den SV Meddewade steht indes nun der bittere Gang zurück in die Kreisklasse A an. Das Team von Heiko Henneking sammelte lediglich vier Siege und ein Unentschieden in seiner ersten Kreisliga-Saison.

Tore: 0:1 Mark Lange (18.), 0:2 Patrick Witten (50.), 0:3, 0:4, 0:6 Christoph Böckelmann (69., 75., 85.), 0:5 Jörn Seegebarth (80.), 0:7 Pascal Lorenz (90.).

 


FC Ahrensburg – SC Elmenhorst 3:8 (2:3)

Am letzten Spieltag ging es für beide Mannschaften um nicht mehr viel. Der Abstieg des FC Ahrensburg war bereits Wochen zuvor besiegelt und auch Elmenhorst stand als Tabellenvierter fest. Dementsprechend spielten beide Mannschaften befreit auf und boten den Zuschauern einen offenen Schlagabtausch. Die Gäste aus Elmenhorst erwischten einen perfekten Start und führten nach Toren von Maack (7.), Moses (12.) und Jobmann (17.) komfortabel mit 3:0. Doch in der Folge kamen die Gastgeber besser ins Spiel und nutzen die Defensivschwächen des SCE zum Anschluss. Erst traf Ziercke (20.), ehe Dose (39.) zum 2:3-Pausenstand einschob. Im zweiten Abschnitt schwanden die Kräfte auf Seiten der Ahrensburger. Elmenhorst nutze die freien Räume und zog auf 6:2 (70.) davon. Zwar gelang erneut Dose der 20. Saisontreffer der Ahrensburger, zu mehr reichte es aber nicht.

Tore: 0:1 Malte Maack (7.), 0:2, 2:5, 2:6 Christopher Moses (12., 68., 70.), 0:3, 2:4, 3:7 Jan-Hendrik Jobmann (17., 54., 82.), 1:3 Dennis Ziercke (20.), 2:3, 3:6 Kay-Peter Dose (39., 77.), 3:8 Mario Kuschmietz (87.).

 

TuS Hoisdorf – FSG Südstormarn 6:1 (4:1)

Mit einem 6:1-Heimsieg verabschiedet sich der Tabellenzwölfte TuS Hoisdorf aus der Kreisliga. Südstormarn muss ebenfalls als Tabellenelfter in der kommenden Saison in der Kreisklasse A starten. Im finalen Saisonspiel zeigten die Gastgeber aus Hoisdorf eine gute Leistung. Doch den besseren Start erwischte die FSG von Trainer Florian Bergmann. Timo Vollert schoss seine Farben bereits in der dritten Minute in Führung. Doch Hoisdorf drehte die Partie. Erst traf Tom Dreger zum Ausgleich (11.). Kurz darauf brachte Magomed Midalov den TuS in Front (14.). Nach dem Seitenwechsel machte Christian Tütge mit einem Doppelpack (64., 67.) den Heimerfolg perfekt.

Tore: 0:1 Timo Vollert (3.), 1:1 Tom Dreger (11.), 2:1, 3:1 Magomed Midalov (14., 40.), 4:1, 5:1, 6:1 Christian Tütge (44., 64., 67.).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen