„Länderspiel“ : Trittaus Spieler zeigen internationales Niveau

Nadine Cordes hielt mit ihren Teamkollegen gegen die dänische U19-Nationalmannschaft gut mit.
Nadine Cordes hielt mit ihren Teamkollegen gegen die dänische U19-Nationalmannschaft gut mit.

Badminton-Bundesligist unterliegt dänischer U 19-Nationalmannschaft mit 2:5. Ary Trisnanto holt beide TSV-Zähler.

shz.de von
22. August 2014, 06:00 Uhr

Es war die erhoffte besondere Atmosphäre in der Trittauer Sporthalle. 150 Zuschauer füllten die Ränge, die dänische Nationalhymne sorgte für Länderspielstimmung. Sichtlich nervös hatten zuvor die sonst so ruhigen und erfahrenen Badminton-Bundesliga-Akteure des TSV Trittau die Spielfläche betreten. Zu Gast war die dänische U 19-Nationalmannschaft, gespickt mit zahlreichen Talenten und WM-Startern, denen auch Chancen auf die Olympischen Spiele 2016 im brasilianischen Rio de Janeiro eingeräumt werden.

Eine Frage stellten sich alle Anwesenden: Würden die Trittauer gegen die internationale Konkurrenz so gut mithalten können wie in der Bundesliga? Gleich in den ersten Partien wurde klar: Sie konnten. In packenden Partien unterlagen Daniel Seifert und Jonathan Persson zwar gegen Joel Eipe und Alexander Bond sowie Annekatrin Lillie und Nadine Cordes gegen Amalie Hansen und Sofie Holmboe Dahl jeweils mit 0:2, boten aber eine starke Gegenwehr.

Trittaus Starspieler Ary Trisnanto holte dann mit einem überzeugenden Auftritt gegen Mikkel Engmoj den umjubelten ersten Punkt für die Gastgeber. Im Mixed mit Annekatrin Lillie sorgte der Indonesier dann sogar für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Bei zwei Punkten blieb es dann allerdings. Das zweite gemischte Doppel und die abschließenden Einzel entschieden die Nachbarn aus dem Norden für sich – doch die Trittauer hatten sich mittlerweile warm gespielt, zwangen die Dänen jeweils über die volle Distanz.

„Es war eine schöne Veranstaltung“, sagte Organisatorin und TSV-Teammanagerin Sabina Persson. „Der Event-Charakter und dass sich die Spieler auf diesem Niveau messen konnten, standen im Vordergrund. Es hat sich offensichtlich herumgesprochen, dass man hier Badminton auf einem hohen Niveau erleben kann“, so Persson, die durchaus Chancen auf ein noch besseres Abschneiden ausgemacht hatte: „In manchen Partien war sogar noch ein wenig mehr drin.“

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