Trittauer Gymnasium ausgestattet

Schulverbandsvorsteherin Ute Agatz und Schulleiter Edgar Schwenke freuen sich über den modernen Anbau Foto: bim
Schulverbandsvorsteherin Ute Agatz und Schulleiter Edgar Schwenke freuen sich über den modernen Anbau Foto: bim

Schulverbandsvorsitzende Ute Agatz übergab den Anbau mit vier Klassenräumen, Dachatelier, drei Gruppenräumen und Sprechzimmern

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09. November 2012, 08:40 Uhr

Trittau | Die Raumnot im Trittauer Gymnasium hat ein Ende: Jetzt wurde der Anbau, der schon seit einigen Wochen von den vier 11. Klassen in Betrieb genommen wurde, offiziell eingeweiht. Schulverbandsvorsitzende Ute Agatz übergab den 350 Quadratmeter großen Anbau mit vier Klassenräumen, einem Dachatelier, drei Gruppenräumen und zwei kleinen Sprechzimmern offiziell an Schulleiter Edgar Schwenke.

870 000 Euro hat sich der Schulverein den Bau kosten lassen, hinzu kamen noch mal 20 000 Euro für die Ausstattung. Und auch Schüler, Schulelternbeirat und Verein der Freunde liefen zu großer Form auf: Sie generierten noch mal 40 000 Euro durch Aktionen wie "Schule als Staat", "sozialer Tag" sowie durch zahlreiche großzügige Spender. Damit konnte die Ausstattung nach dem neuesten technischen Stand eingekauft werden. Normal wäre nur "Standard" wie Kreidetafeln drin gewesen, jetzt arbeiten Schüler und Lehrer mit interaktiven Tafeln. Die erklärte der 11.-Klässler Frederik Glunz den Gästen der Feierstunde anschaulich: Mittels eines Stiftes, der eine Maus-Funktion hat, können Arbeitsblätter von Lehrern erstellt, von Schülern bearbeitet werden, Übungen, wie beispielsweise Gefäße aus der Chemie den richtigen Begriffen zuzuordnen, sind mit Falsch-Richtig-Funktion ausgestattet und Präsentationen mit Power Point sind möglich. Auch der Zugang zum Internet ist vorhanden, zurzeit aber noch sehr langsam. "Schnelles Internet - eine weitere Aufgabe für den Schulverband", meinte Frederik Grunz.

Der Anbau wurde von allen Rednern - Ute Agatz für den Schulverband, Edgar Schwenke als Schulleiter und Gabriele Brunner vom Schulelternbeirat - als große gemeinsame Aufgabe bezeichnet. Im Jahre 2010 bildete sich in der Schulkonferenz aufgrund der Raumnot ein aus Schülern, Eltern und Lehrern bestehender Raumausschuss. Der erarbeite eine Liste über die fehlenden Räumlichkeiten. "Das war die Grundlage für das heutige Ergebnis", betonte Brunner. Der Schulverband hatte offene Ohren für die Probleme am Gymnasium: "Alle waren sich einig, hier muss etwas getan werden, um ein vielfältiges Angebot und bessere Lernbedingungen zu schaffen", so Ute Agatz. Schüler und Eltern zogen ebenfalls tatkräftig mit, sodass sich jetzt alle gemeinsam über das Ergebnis freuen konnten. Besonders großzügige Spender wurden mit Raumpatenschaften in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet.

Der kleine Festakt wurde mit Musik des Sextaner- und Quintanerchors umrahmt. Eine besonders witzige Einlage brachten Schüler Sebastian Pisarsky und Referendar Marius Lehnhardt: Ihr "Klavierhändel" bestach nicht nur durch die hohe Kunst des Klavierspiels, sondern durch die Art der witzigen Darbietung.

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