zur Navigation springen

Trittau weiter uneins über den B-Plan „Meierei“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Über Stellungnahme der Landesplanung wird in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung diskutiert

Die Stellungnahme der Landesplanung zum B-Plan 22d (Meierei) wurde wie erwartet im Planungsausschuss kontrovers diskutiert. Die Stellungnahme sei „ambivalent“, hatte Bürgermeister Oliver Mesch bereits festgestellt. Einerseits spreche aus raumordnerischer Sicht nichts gegen einen Supermarkt an der besagten Stelle. Zugleich wurden aber Bedenken hinsichtlich Verdrängungswettbewerb mit dem geplanten Markant-Markt im B-Plan 6b und der Verödung des Südens als Folge des Wegzugs von Super 2000 und Aldi dargestellt. CDU und Grüne werten das als positive Stellungnahme zu den Planungen, SPD und BGT dagegen sehen das als negative Aussage.

Beschlossen wurde in der Gemeindevertretung, den B-Plan 22d erst bei einer positiven Stellungnahme auszulegen. Auf Empfehlung von Bürgermeister Mesch wird das Thema in der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, 11. Dezember, um 19.30 im Verwaltungsgebäude beraten. Dann soll beschlossen werden, ob der B-Plan endgültig auf den Weg gebracht wird.

Ein weiteres Thema war die Breitbandversorgung des Ortes. Es gibt erhebliche Lücken und teilweise nicht die Bandbreiten, die insbesondere Gewerbebetriebe benötigen, wie Bürgermeister Oliver Mesch berichtete. Es gibt Gespräche mit der Telekom und den Vereinigten Stadtwerken, die Lage zu verbessern.

Zwei Möglichkeiten sind in der Diskussion: Das Vectoring, bei dem das vorhandene Kupfernetz durch Glasfaserteile unterstützt wird, oder das Glasfaserkabel, das insgesamt sicherer sei. Der Planungsausschuss beauftragte die Trittauer Verwaltung, parallel zu den Gesprächen ein Markterkundungsverfahren bei der Telekom durchzuführen.

Zurückgestellt wurde der gemeinsame Antrag von BGT und SPD zur Anbindung und Erschließung des Baugebiets 34d. Zunächst soll mit dem Eigentümer gesprochen werden. Die Kommunalpolitiker befürchteten hier eine Gefährdung des Schulweges und regen die Erschließung des 34d nicht über den Ziegelbergweg sondern über das benachbarte Baugebiet B 35 an.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen